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Willkommen auf den Seiten
der Hobby-Sternwarte
Muchelndorf

Welcome to Muchelndorf
Amateur Observatory

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Muchelndorf

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Amateur Observatory




Darf ich vorstellen? Meine private Hobbysternwarte! Der Begriff "Sternwarte" sollte nicht zu ernst genommen werden, denn meine Teleskope haben keinen festen Standort.
Ich bin kein Profi sondern bin dabei, mich langsam auf dem Gebiet der Astrofotografie "vorranzutasten".

Der Satz "Astrophotography is not like taking a photo of your cat", aus einem Erklärvideo im Internet hat sich mir inzwischen eingeprägt. Zum Beispiel ist der Jupiter im Durchschnitt 778 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Noch deutlich anspruchsvoller ist die Aufnahme von Galaxien und Nebeln. Es geht darum, die Photonen, die ein solches Objekt aussendet, einzufangen und dann ein vernünftiges Signal aus dem Rauschen zu generieren. Und - letztendlich ein Bild.
Erste Ergebnisse und eine Beschreibung meiner Bemühungen stelle ich Euch auf diesen Seiten vor.



Bild des Monats


Hier stelle ich Euch in loser Abfolge mein "Bild des Monats vor"

Diesmal: Messier 42 im Sternbild Orion - ca. 1350 Lichtjahre von der Erde entfernt. Belichtet habe ich das Bild 68,5 Minuten mit dem Omegon Pro Apo 72/400 Quintuplet

Meesier 42

 

 

Mobile Sternwarte

Meine Sternwarte ist mobil, denn unser Grundstück ist rundherum von Bäumen umgeben. Wir haben aber eine "Hauskoppel" in deren Mitte ich 360° Rundumblick habe.

mob sw250

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Meine Ausrüstung

Ich habe mit einem ganz einfachen Teleskop (<100€) angefangen und den Mond damit beobachtet. Sogar meine schwere Canon-Kamera habe ich - mittels Adapter - dort angeschlossen. Das Ganze war natürlich furchtbar wackelig...

c11 250

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Der Blick nach oben - Fotos vom Himmel

Grundsätzlich gibt es "Teilbereiche" in der Astro-Fotografie: zum Beispiel die Planetenfotografie und die "Deep-Sky-Fotografie" (Galaxien und Nebel). Gute Fotos der Milchstrasse gelingen mit einer DSLR-Kamera, einem Stativ und einer langen Belichtung, für Planeten und Deepsky-Objekte braucht es ein Teleskop und gute Sicht. Bei der Planetenfotografie wird ein "Film" aufgenommen, dieser wird dann durch eine Software in Einzelbilder "zerlegt". Die Einzelbilder werden von einer weiteren Software zu einem einzigen Bild zusammengefügt und dann (mit noch mehr Software) gefiltert, entrauscht und geschärft.


Da sich Die Erde dreht, scheinen sich die Sterne zu bewegen. Bei langen Belichtungszeiten (z.B. Milchstrassen-Aufnahmen) oder langen (Film-)Aufnahmen ist das Nachführen daher essentiell. Im Tell "erste Ergebnisse" seht Ihr meine ersten Aufnahmen der Milchstrasse. Diese habe ich nur mit Kamera und Stativ aufgenommen und Ihr seht schon, dass die Sterne dort aufgrund der Bewegung zu Strichen (="trails") werden. Eine Nachführungseinrichtung, die der Erdbewegung folgt, würde das verhindern. Somit wären noch längere Belichtungszeiten möglich. Für Deep-Sky-Aufnahmen (meine aktuelle Baustelle - eine von vielen..) mit einen Teleskop ist eine Nachführung und ein zusätzliches Guiding (siehe Beschreibung) unerlässlich.

 

 

t10 600

Unser Sonnensystem

Innerhalb unseres Sonnensystemes gibt es viel zu entdecken. Die Sonne mit Ihren Protuberanzen und Flares, der fazinierende Mond und die Planeten.

saturn250

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Deepsky, das bedeutet Galaxien und Nebel, die teilweise Millionen von Lichtjahren von uns entfernt sind. Die Fotografie solcher Objekte ist eine echte Herausforderung.

wp250

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Der Sternenblog - Neues von der Sternwarte



31.12.2025

Gestern Abend sollte es bis 22Uhr CS geben. Da es aktuell recht früh dunkel wird, wollte ich das natürlich ausnutzen und hatte den kleinen Apo auf die EQ6Pro geschnallt.

Ich habe den NGC6914 besucht, das ist ein Reflexionsnebel im Sternbild Schwan.

Leider war der Himmel nicht so toll wie versprochen - es zogen immer wieder Wolkenfelder durch. Von insgesamt 240x60s habe ich nur 144x60s = 2,4 Stunden verwenden können.

Der Mond hat den Himmel auch ordentlich aufgehellt, das war alles nicht so optimal. Aber immerhin - für einen schnellen Astrospaß hat es gereicht.

NGC6914_30122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 30.12.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C | Belichtung: 144x60s = 2,4 Stunden ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

--> eine höhere Auflösung gibt es in der Galerie bei astrotreff.de

NGC6914_30122025_1200_Annotated.jpg

Ich hatte gerade meine Deepsky-Session beendet, weil Wolken aufgezogen waren und hatte bereits meine flats erstellt.

Eigentlich wollte ich schon einpacken, bin dann aber doch nochmal auf den Mond geschwenkt.

Dem bloßen Auge nach war der eigentlich schon von einem Wolkenschleier bedeckt - umso faszinierender, was der Apo da noch draus gezaubert hat.

Mond30122025_1200.jpg

 

Aufnahmedaten:

Datum: 30.12.2025 | 22:06 Uhr MEZ

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C | gestackt mit Autostakkert, Verwendungsrate 10% von 2066 frames | bearbeitet mit PS

:dizzy: Die Meteorkamera hat nur ein Exemplar eingefangen (link zu astrotreff.de)



30.12.2025

Der Dezember meint es hier im Norden zum Ende hin wirklich gut mit mir. 

Gestern Abend gab es schon einige Wolkenlücken, aber ab 2Uhr Morgens gab es bis zum Sonnenaufgang stabiles CS.

Ich habe den 72/400er Apo auf dem NGC281 "Pacman-Nebula" im Kassiopeia geparkt.

Weil der Mond immer noch etwas nervte, habe ich mich für eine Belichtung mit dem SVBONY SV220-Narrowband-Filter entschieden.

Von 280 gesammelten frames habe ich 266x60s = 4,43 Stunden verwendet.

NGC281_3012025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 30.12.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C mit SVBONY SV220 NB-Filter| Belichtung: 266x60s = 4,43 Stunden ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

--> eine höhere Auflösung gibt es in der Galerie

NGC281_3012025_1200_Annotated.jpg

:dizzy: ...und wieder hatte die Meteorkamera "fette Beute" in Ihren Fangnetzen (link zu astrotreff.de)



28.12.2025

Wie wir alle wissen war der Dezember hierzulande (astro-) wettertechnisch eher bescheiden, aber zum Jahresende legt er scheinbar nochmal los.

Letzte Nacht war es schon wieder klar. 

Ich hatte mich für VdB152 (& friends) - die "Sockenpuppe" im Kepheus entschieden und den 72/400er APO gewählt.

Ich habe von 708 60s-frames 97% verwendet - die Gesamt-Integrationszeit beträgt 687x60s =  11,45 Stunden.

Wohl gemerkt - in einer einzigen Nacht und (mal wieder) ohne jegliche Probleme vom ASIAir plus aufgezeichnet.

Trotz Mondlicht habe ich ich ohne Filter belichtet, der Supernova-Remnant in der Umgebung benötigt noch etwas Schmalband - da lege ich evt. nochmal nach.

VdB152_28122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 27./28.12.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 687x60s = 11,45 Stunden ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

--> die volle Auflösung gibt es in der Galerie bei astrotreff.de

VdB152_28122025_12001_Annotated.jpg

Der Mond steht aktuell im 1. Viertel:

Aufnahmedaten:

Datum: 27.12.2025 | 17:34 Uhr MEZ

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C | gestackt miit Autostakkert, Verwendungsrate 10% von 2066 frames | bearbeitet mit PS



26.12.2025

In der vergangenen Nacht habe ich mit dem 72/400er APO den IC5146 "Kokon-Nebel" im Sternbild Schwan abgelichtet.

In den Nebel ist der offene Sternhaufen Collinder 470 eingebettet. Der Nebel befindet sich am östlichen Ende der langgezogenen Dunkelwolke Barnard 168.

Ich konnte 284x60s = 4,73 Stunden Licht einfangen, dann schob sich ein Baum in den Weg.

:right_arrow: Das Bild im Astrotreff-Viewer. Taste "a" oder ein Klick auf das Stiftsymbol schaltet die Annotation an- und aus. :left_arrow:

IC5146_26122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 25./26.12.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 284x60s = 4,73 Stunden ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

--> die volle Auflösung gibt es in der Galerie bei astrotreff.de

IC5146_26122025_1200_Annotated.jpg

Und auch in dieser Nacht hat die Meteorkamera zwei fette Brocken abgelichtet:

26.12.2025 | 01:12:13 Uhr MEZ


Meteor GIF

Meteor JPG

26.12.2025 | 05:33:42 Uhr MEZ


Meteor GIF

Meteor JPG



25.12.2025

Letzte Nacht gab es bei uns CS und ich habe den kleinen 72/400er Apo mal auf dem IC405 "Flaming Star Nebula" im Fuhrmann laufen lassen.

Dank ASIAir läuft mein Setup zum Glück vollautomatisch durch die Nacht, so dass ich meinen Astro-Spleen am Heiligabend einigermaßen "sozialverträglich" ausleben konnte!

CS ist CS, da mach'ste nix!    

Ich habe die Aufnahme ohne Schmalbandfilter gemacht. Der blaue Nebelanteil ist nämlich keine OIII-Emission sondern ein Reflexionsnebel - beleuchtet vom Stern AE Aurigae.

Von 514 frames habe ich 488x60s = 8,13 Stunden verwendet, die Bildbearbeitung erfolgte wie immer beim Morgenkaffee.

volles Feld:

IC405_25122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 24./25.12.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 488x60s = 8,13 ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

--> die volle Auflösung gibt es in der Galerie bei Astrotreff.de

IC405_25122025_1200_Annotated.jpg

crop:

IC405_25122025_crop_1200.jpg

IC405_25122025_crop_1200_Annotated.jpg

--> auch hier gibt es die volle Auflösung in der Galerie bei astrotreff.de

Die Meteorkamera hat u.a. zwei schöne Boliden eingefangen:

24.12.2025 | 20:17:14 Uhr MEZ


Meteor GIF

Meteor JPG



25.12.2025 | 06:08:21 Uhr MEZ


Meteor GIF


Meteor JPG



24.12.2025

Für gestern Abend waren zwei Stunden CS angesagt. Endlich! Leider hatte sich die Wettervorhersage diesmal in die andere Richtung verschätzt und es war fast die ganze Nacht klar.

Ich hatte nicht damit gerechnet und hatte einfach nur zwei Sehsterne auf die Wiese gestellt. Weil ich mit "nur 2h" gerechnet hatte, leider ohne Powerbank.

Bei 29% Akkustand habe ich dann abgebrochen und bin zum Orion gewechselt, um unser Widefield-Prjekt im Astrotreff voranzutreiben - diesmal mit Powerbank.

Leider war es dann so kalt, dass die Seestars nach kurzer Zeit das Aufladen eingestellt haben - ich habe also viel "klaren Himmel" verschenkt.

Egal - mein erstes Objekt war der NGC7822 im Kepheus, da habe ich mit zwei Seestars im Mosaikmodus drauf belichtet. Ein paar Frames musste ich wegen durchziehender Wolken verwerfen, insgesamt sind 908x10s = 2,52 Stunden Gesamt-Integrationszeit zusammengekommen.

Das Mosaik habe ich auf die "interessanten" Nebelanteile zurechtgecropt.

NGC7822_24122025_crop2_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 23.12.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 908x10s =2,25 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

NGC7822_24122025_crop2_1200_Annotated.jpg



22.12.2025

Heute konnte ich bei all den Wolken zumindest den Mond in einer kleinen Lücke erwischen.

Unser Begleiter steht aktuell bei 8% zunehmend, das Bild habe ich mit dem kleinen Seestar S30 aufgenommen und beim Stacking mit Autostakkert

habe ich 3fach Drizzle angewendet:

Mond23122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 22.12.2025 | 17:36 Uhr MEZ

Teleskop: Seestar S30 | gestackt miit Autostakkert, Verwendungsrate 10% von 1008 frames, 3x Drizzle| bearbeitet mit PS


19.12.2025

Gestern Abend gegen 18 Uhr wurde es tatsächlich für 2 Stunden klar. Ich habe mir spontan einen Sehstern gegriffen und habe den Sh2-106 im Schwan besucht.

702x10s = 1,95 Stunden der gesammelten Frames habe ich verwendet.

Hier also das winzige "kosmische Hustenbonbon" mit 2 Zoll Öffnung fotografiert :

SH2_106_19122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 18.12.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 702x10s =1,95 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

SH2_106_19122025_1200_Annotated.jpg

crop, hochskaliert auf 1200px Breite:

SH2-106_1crop_1200.jpg

Und ein weiterer Remote-Datensatz aus meinem Schnäppchenshopping bei Telescope Live - die Bearbeitung: wie immer beim Morgenkaffee... 

Der NGC1555 (aka "Hind's Variable Nebula") im Sternbild Taurus/Stier ist ein Reflexionsnebel der vom veränderlichen Stern T Tauri beleuchtet wird.

Es handelt sich um ein Herbig-Haro-Objekt. Die Annotation zeigt oberhalb des NGC1555 den NGC1554 "Struve's lost Nebula" an.

Der Nebel ist tatsächlich "lost" - die Identifikation ist unsicher. An den Koordinaten von NGC1554 befindet sich kein Nebel.

Allerdings gibt es dort einen Stern 14. Größenklasse, etwa 4 Bogenminuten west-südwestlich von T Tauri, sodass die Möglichkeit besteht, dass der von Struve entdeckte Nebel einen veränderlichen Stern umgab und nur gelegentlich aufleuchtet (vielleicht sogar in einem jahrhunderte­langen Zyklus). Es könnte sich aber auch einfach nur um einen Beobachtungsfehler handeln.

Bei der Bearbeitung hatte ich so meine Schwierigkeiten - insgesamt schien mir die Schärfe (Fokus?) nicht gut. Das Material war außerdem mal wieder von reichlich Sat-Spuren durchzogen.

Die Rohdaten lagen in LRGB wie folgt vor: L=41x300a, R=38x300s, G=47x300S und B=45x300s - das ergibt eine Gesamt-Integrationszeit von 14,25 Stunden.

Das Aufnahmeteleskop ist ein Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war eine QHY 600M Pro.

Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.

NGC1555_19122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | Belichtung: L=41x300a, R=38x300s, G=47x300S, B=45x300 = 14,25 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

NGC1555_19122025_1200_Annotated.jpg

18.12.2025

Aus der letzten Discount-Aktion bei Telescope-Live habe ich noch ein paar Credits übrig. Ich habe mich für einen relativ tief belichteten M45-Datensatz entschieden.

Die Daten lagen in LRGB wie folgt vor: L=33x300s, R=23x300s, G=23x300s, B=26x300s. Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 8,75 Stunden.

Das aufnehmende Teleskop war ein Takahashi FSQ-106ED f/3.6 Refraktor, die Kamera war eine QHY600M CMOS-Kamera.

Aufnahmestandort ist das Heaven's Mirror Observatory in Yass, New South Wales, Australien.

Die volle Auflösung gibt es in der Galerie bei astrotreff.de oder im Viewer:

:right_arrow: Hier das Bild im Astrotreff-Viewer - die Taste "a" oder das Stift-Symbol schaltet die Annotation an und aus :left_arrow:

M45_18122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Takahashi FSQ-106ED| Kamera QHY600M | Belichtung L=33x300s, R=23x300s, G=23x300s, B=26x300s = 8,75 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

M45_18122025_1200_Annotated.jpg



08.12.2025 -16.12.2025

Ein Besuch der Insel Malta - Ich versuche auf solchen Reisen ja immer ein wenig "astronomisches" in das Besichtigungsprogramm einzubauen (siehe auch hier und hier).

Auch Malta hat da etwas zu bieten und darüber möchte ich berichten und Euch auf einen Kurztrip mitnehmen.

Zu Malta selber: die Insel ist ein faszinierender arabisch-europäischer Kulturmix, die Architektur hat zum Teil deutlich arabische Einflüsse.

Auch an der Sprache merkt man die Nähe zum Maghreb - das Malti ist eine semitische Sprache und übrigens die einzige, die mit lateinischem Alphabet geschrieben wird:

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Ein ziemlich verrückter Mix, wir hatten täglich so um die 20°C und es gibt trotzdem (jede Menge) Weihnachtsdeko, jedes Dorf hat einen Weihnachtsmarkt inkl. Glühweinstand...

Dazu kommt, dass Malta bis 1964 unter britischer Verwaltung stand - es gibt hier z.B. die typischen roten Telefonzellen und Linksverkehr.

Auf Malta gibt es viel (historisches) zu sehen, allerdings ist die Republik ziemlich klein. Die Hauptinsel misst von Nordwesten nach Südosten knapp 30km, das bedeutet natürlich, dass die Bebauung sehr dicht ist.

Die Städte gehen nahtlos ineinander über - wenn man mit dem Auto im Südosten im Großraum Valetta unterwegs ist, dann fühlt es sich an, als würde man durch eine einzige große Stadt fahren.

Im Westen und auf der Nachbarinsel Gozo geht es ein wenig beschaulicher zu, hier gibt es schroffe Steilküste und wunderschöne Aussichtspunkte.

Auf Gozo gibt es in der Nähe des Örtchens Nadur - abseits der Lichtverschmutzung der Hauptinsel - das "Malta National Optical Astronomy Observatory".

Da die Entfernungen nicht so riesig sind und wir einen Mietwagen hatten, sind wir mit der Autofähre einfach mal "auf blauen Dunst" übergesetzt - in der Hoffnung, dort den Hausmeister anzutreffen...

Die Überfahrt nach Gozo geht übrigens blitzschnell - es fahren 4 Fähren und wir haben nie lange warten müssen. Die Schiffe fahren ca. 20 Minuten und gezahlt wird erst auf dem Rückweg - man kann auf dem Weg nach Gozo also einfach auf das Schiff fahren, ohne ein Ticket zu lösen.

Am Observatorium war natürlich niemand, die Gerätschaften werden wohl überwiegend "remote" bedient. Aber eigentlich hatten wir das auch nicht erwartet.

Das Observatorium selbst ist nicht sehr spektakulär - ein 3m Dome, im inneren ein 500mm Ritchey-Chrétien-Teleskope - einige Amateur-Astronomen haben so etwas vermutlich zuhause...

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Gelohnt hat sich der Ausflug trotzdem, in der direkten Umgebung lässt es sich gut wandern, allerdings nur, wenn die rote Flagge nicht oben ist...

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Auf der Hauptinsel - in Kalkara - gibt es das "Esplora Interactive Science Centre" inklusive Planetarium, das konnten wir natürlich nicht auslassen.

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Im Esplora-Centre gibt es viele interaktive naturwissenschaftliche Experimente - für kleine und große Kinder!

Tornado-Simulation:

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Wie schwer ist der 3kg Koffer auf dem Mars?

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Astrobotanik mit simulierter Bodenbeschaffenheit:

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Geschichte der Raumfahrt:

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Das Planetarium ist natürlich das Highlight - als wir da waren, lief gerade eine interessante Show über Lichtverschmutzung, deren Auswirkungen und Ansätze zur Vermeidung.

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Insgesamt ein sehr lohnenswerter Besuch.

Und natürlich hatte ich auch ein "Telesköpchen" (S30) dabei. Unser Quartier hatten wir in Pembroke / St. Giljan aufgeschlagen, das ist quasi nur eine Bucht von der Mega-Bebauung (und Lichtverschmutzung) von Sliema und Valetta entfernt. Aus Richtung Pembroke war der Orion kaum zu erkennen:

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Unser Zimmer hatte zum Glück einen Balkon zum Meer hin, da wurde es dann doch relativ dunkel.

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Im Prinzip hatten wir 5 halbwegs klare Nächte. Nie durchgehend, immer wieder zogen Wolken durch. Der Vorteil am Smartie ist aber ja, dass man es einfach laufen lassen kann.

Der Kleine hat sich tapfer durch die Nächte gekämpft, ich musste aber einiges an Material entsorgen.

Zudem war der Balkon bis 22Uhr "zwangsbeleuchtet" und zeigte nach Nordwesten - da war die Objektauswahl leider auch etwas eingeschränkt. Richtung Zenit ging wegen des darüber liegenden Balkon auch nichts... Aber egal - man nimmt ja, was man kriegen kann... ;-)

Das erste meiner Urlaubs-Mitbringsel ist ein Mosaik von Nordamerika-Nebel (NGC7000), Pelikan (IC5070) & friends.

Die Zielobjekte waren um 23:30Uhr bereits im Meer "abgetaucht", ich habe also in Etappen gesammelt.

Die Gesamt-Integrationszeit habe ich wegen der sporadisch durchziehenden Wolken auf 718x10s = 1,99 Stunden zusammengedampft.

NGC7000_17122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 08.12.,10.12.,11.12.,13.12. und 14.12.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 427x10s = 1,19 Stunden | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

NGC7000_17122025_1200_Annotated.jpg

Außerdem habe ich ein Mosaik von Hummerschere (Sh2-157) ,Bubble (NGC7635), M52 und NGC7538 mitgebracht.

Die Gesamt-Integrationszeit beträgt hier 1861x10s = 5,17 Stunden.

NGC7635_17122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 10./11.12.,11./12.12.,12./13.12. und 13./14.12.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 1861x10s = 5,17 Stunden | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

NGC7635_17122025_1200_Annotated.jpg

Als drittes Objekt habe ich mich mit dem Winzling am Sh2-132 "Löwennebel" versucht. Die Gesamt-Integrationszeit beträgt hier 939x10s = 2,61 Stunden:

Sh2-132_18122025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 09.12.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 939x10s = 2,61 Stunden | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

Sh2-132_18122025_1200_Annotated.jpg

Insgesamt haben wir - auch abseits des "astronomischen" viel gesehen und konnten dem heimischen Grau mal ein paar Tage entfliehen.



05.12.2025

Ein weiterer "Remote-Datensatz" von Telescope Live:

Diesmal ist es ein alter Bekannter - der NGC2237 "Rosettennebel" im Monocerus (Einhorn).

Der Nebelkomplex umfasst die NGC-Nummern NGC2237 (Westlicher Teil), NGC2238 (Südöstlicher Teil), NGC2239 (Südlicher Teil), NGC2246 (Östlicher Teil) sowie den zentralen Sternhaufen NGC2244.

Die Daten lagen diesmal als LRGBHa vor, die Gesamt-Integrationszeit beträgt 1,33 Stunden.

Wie es sich für einen Discount-Datensatz gehört, waren die EInzelframes mal wieder mit Sat-Spuren durchseucht und aufgrund der wenigen Frames pro Kanal hatte das Kappa-Sigma-Clipping natürlich wieder keine Chance. Ich habe den Frames vor dem Stacking also mal wieder einen "Vorwaschgang" mit dem SetiAstro "Satellite-Removal-Tool" angedeihen lassen.(Haken raus bei "Clip Satellite Trail to 0.000" !). Das hat soweit auch ganz ok funktioniert, es sind zumindest nur noch minimale Spuren zu sehen.

Nach der Vorwäsche habe ich mit APP gestackt und alles aufeinander registriert.

In Pixinsight habe ich mir dann erstmal eine RGB-Version mit Pixelmath gebaut (R=R, G=G, B=B).

In das RGB-Bild habe ich dann mit dem NBRGB-Combination-Script den Ha-Kanal eingemischt und im LRGBCombination-Prozess habe ich dann

diesen modifizierten Rotkanal mit L,G und B kombiniert. Das hat soweit gut funktioniert, nach der Streckung habe ich das ganze im Photoshop finalisert.

Ich habe allerdings im PS zur stärkeren Wichtung den HA-Kanal als Falschfarbenbild noch einmal zusätzlich untergemischt (Astronomy Tools | "B&W --> HA false color").

Es gibt sicherlich elegantere Wege um LRGBHa zu kombinieren, für mich hat das aber ganz gut funktioniert.

Für die Sternfarben habe ich die helligkeitsreduzierte RGB-Version als Layer im Modus "negativ Multiplizieren" auf das Starless-Bild gelegt (mit Tonwert-Korrektur).

Die Vorkalibrierung der Einzelframes war scheinbar auch nicht so toll, es gab wieder reichlich Hotpixel wegzutupfen - ich hoffe, ich habe alle erwischt.

Das aufnehmende Teleskop war diesmal ein ASA 500N - das ist ein korrigierter Newton mit 50cm Öffnung. Die Kamera war eine FLI PL16803 CCD-Kamera.

Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.

:right_arrow: Vollansicht im Astrotreff-Viewer, Taste "a" oder das kleine Stiftsymbol schaltet die Annotation an/aus :left_arrow:

Caldwell49_0512025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: ASA 500N | Kamera FLI PL16803 CCD | Belichtung L=2x300s, R=2x300s, G=2x300s, B=2x300s, Ha=4x600s = 1,33 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Caldwell49_0512025_1200_Annotated.jpg

Details:

Caldwell49_0512025_crop1_1200.jpg

Caldwell49_0512025_crop2_1200.jpg

...und natürlich der "springende Panther": 

Caldwell49_0512025_crop3_1200.jpg



04.12.2025

Ach ja, das Wetter...

Den fast vollen Mond konnte ich heute in einer winzigen Wolkenlücke erwischen. Leider hat es nicht mal für ein einminütiges Video gereicht und ich musste mich mit einem Schnappschuss begnügen.

Aufnahmedaten:

Datum: 04.12.2025

Teleskop: Seestar S50 | Einzelframe | bearbeitet mit PS



03.12.2025

Heute habe ich mich mal an die nicht wirkliche einfache Bearbeitung des Seestar-Mosaiks "IC 5146 - LDN 1024" der Astro-Kollegen Heiko und Dennis gemacht. In den Rohdatenstack sind 7421 Lights eingeflossen, die gesamt-Integrationszeit beträgt 20,6 Stunden.

:right_arrow: Vollansicht im Astrotreff-Viewer, Taste "a" oder das kleine Stiftsymbol schaltet die Annotation an/aus :left_arrow:

IC5146-LDN1024_1200.jpg

IC5146_LDN1024_1200_Annotated.jpg



27.11.2025

Der nächste Datensatz, den ich für meine monatlichen Credits erworben habe, war mal wieder so ein "Budget-Datensatz".

Ich sollte da die Finger davon lassen, die Daten waren - wie so häufig bei den budgetierten Datensätzen von Telescope Live - mal wieder eine technische Katastrophe... 

Ich hatte mir die Nebel-Region Sh2-297 / Gum3 / VdB94 / CED90 ausgesucht - das ist quasi die Flügelspitze des Möwennebels IC2177 an der Grenze von Monceros und Canis Major.

Die Daten lagen als RGBHa vor und ausnahmslos JEDES Einzelbild war von fiesen vertikalen Linien durchzogen:

GUM3_27112025_streifen.jpg

Das zog sich über die gesamte Aufnahmedauer -das sind definitiv keine Sat-Spuren, da muss der Sensor kaputt gewesen sein.

Oder über dem Teleskop hängt eine Hochspannungsleitung. 

Wenn so etwas jedes Bild betrifft, dann hat die Mittlung des Kappa-Sigma-Clippings natürlich keine Chance.

Auch der Seti-Astro Satspuren-Entferner hat leider versagt - da war nichts zu machen.

Zusätzlich waren die bereits kalibrierten Einzelframes mit Hotpixeln und Artefakten übersät:

GUM3_27112025_hotpixel.jpg

Ich musste also "chirurgisch" tätig werden und habe das Bild mit winziger Pipette und wechselnder Nutzung des Photoshop Clonestamps und des GIMP "Heilen"-tools verschlimmbessert.

Den "lässt es sich nach den Malerarbeiten noch platesolven?"-Test hat das Bild aber bestanden. 

Abgesehen von diesem "Spezial-Vorwaschprogramm"... die Daten lagen als RGBHa wie folgt vor:

R=4x180s, G=3x180s, B=3x180s, Ha=13x600s = 2,67 Stunden Gesamt-Integration.

Kombiniert habe ich in Pixinsight mit Pixelmath: R=(R * 0.2) + (Ha * 0.8), G=G, B=B und gesteckt habe ich mit Bill Blanshan's "Streched_Unlinked"-Pixelmath-Script.

Hier nun das Ergebnis eines weiteren Versuches, aus Sch...rott Marzipan zu machen - keine Ahnung, ob mir das vollständig gelungen ist... :

GUM3_27112025_1200.jpg

Das aufnehmende Teleskop war diesmal ein ASA RC-1000AZ - das ist ein Ritchey Chrétien Reflektor mit 1m Öffnung. Die Kamera war eine FLI PL16803 CCD-Kamera.

Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: ASA RC-1000AZ | Kamera FLI PL16803 CCD | Belichtung R=4x180s, G=3x180s, B=3x180s, Ha=13x600s = 2,67 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

GUM3_27112025_1200_Annotated.jpg



26.11.2025

Ein seltener Gast am wolkenverhangenen Himmel - da musste ich doch gleich mal die Canon zücken... ;)

Der Mond (27%, zunehmend) am 26.11.2025

Mond26112025.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 26.11.2025

Kamera: Canon R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv |Brennweite 300mm|Belichtung 1/200 Sek.| Blendenwert: 5,38 EV | ISO: 250



23.11.2025

Eine Stunde CS hatte mir das Wolkenradar gestern versprochen - was fängt man damit an? 

Sowas kann ich (natürlich) nicht verstreichen lassen und habe mit dem Seestar S50 auf den M15 / NGC 7078 Kugelsternhaufen im Pegasus gehalten.

186x10s = 31 Minuten brauchbare frames habe ich zusammenbekommen, immerhin.

M15_22112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 22.11.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 186x10s = 31 Minuten| gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

M15_22112025_1200_Annotated.jpg

Dann kamen auch sofort die Wolken zurück und ich hatte ich mein Seestar schon wieder abgebaut.

Völlig überraschend wurde es ab 22:30 Uhr dann doch wieder klar - ich habe das Seestar dann nochmal rausgestellt und habe 269x10s im 1,5fach-Mosaik-Modus an der M33-Galaxie im Sternbild Triangulum gesammelt.

Und da ich ja grundsätzlich immer alle alten Daten aufbewahre, habe ich die Rohdaten einer Aufnahme aus dem Oktober 2023 dazu addiert. Weil mein Rechner gerade mit einem anderen Stack ziemlich beschäftigt ist, habe ich in einer zweiten Instanz mit APP einfach den APP-Stack aus 2023 und den aktuellen Seestar-Stack zusammengestapelt. Das Ergebnis war ganz ok. Da die Aufnahme aus 2023 kein Mosaik war, habe ich die unterschiedlich belichteten Ränder etwas weggecropt.

Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 647x10s = 1,8 Stunden.

M33_23112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 22.10.2023 und 22.11.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 647x10s =1,8 Stunden |gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

M33_23112025_1200_Annotated.jpg

Die Meteore der Nacht (link zu astrotreff.de)

23.11.2025 | 00:02:55 Uhr MEZ


Meteor GIF

Meteor JPG



22.11.2025

Die Meteore der Nacht - zwei schöne Boliden waren dabei:

21.11.2025 | 21:05:23 Uhr MEZ


Meteor GIF

Meteor JPG

22.11.2025 | 00:39:03 Uhr MEZ

Meteor GIF

Meteor JPG



21.11.2025

Endlich konnte ich meinen kleinen Apo "mobilisieren".

Bei Kleinanzeigen hatte ich für relativ kleines Geld einen gebrauchten HEQ5 Pro-Montierungskopf erworben und habe den mit einem Geoptik-Adapter an das bisher brach liegende Stativ meiner EQ6Pro adaptiert.

In der vergangenen Nacht konnte ich das Setup erstmals ausprobieren. Während der Esprit 120ED sein erstes Mono-Adventure beginnen durfte, habe ich den 72/400er APO auf die HEQ5 geschnallt:

Apos21112025.jpg

Insgesamt ist das EQ5-Erlebnis natürlich etwas "fipsiger" - von der schweren EQ6 bin ich anderes gewohnt. Die Azimut-Schrauben haben irgendwie einen sehr kurzen "Stellweg" -

ich könnte mir vorstellen, diesen durch etwas längere Schrauben zu verbessern. Ich habe beim Polaralignment schlussendlich den gesamten Kopf gelöst und etwas gedreht.

Das ging so leidlich, bei der EQ6 geht es viel präziser. Auch die Einstellung der Teilkreise beim Austarieren empfand ich als ziemlich fummelig.

Aber für ein mobiles, relativ leichtes Setup kann ich nicht meckern.

Der ASIAir hat die Montierung sofort erkannt, die Montierung kommt gut mit dem Gewicht des Apos+Anbauteilen klar und das Guiding war prima.

Als Testobjekt habe ich mir den "Dark Shark Nebula" LDN1235 im Kepheus ausgesucht.

Ich habe insgesamt 500x60s=8,33 Stunden Licht eingefangen. Der Orientierung wegen habe ich das Bild gecoppt.

LDN1235_21112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 20./21.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 500x60s = 8,33 ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

--> eine höhere Auflösung gibt es in der Galerie bei astrotreff.de

LDN1235_21112025_1200_Annotated.jpg

Mein Fazit: die HEQ5Pro ist für den mobilen Einsatz mit dem Omegon 72/400 Apo absolut tauglich und der ASiAir macht quasi ein Smartie draus - ich bin soweit zufrieden..

Mit dem Esprit 120ED habe wie gesagt "nebenbei" endlich meine ersten Mono-Tests machen können. Ich habe mich eventuell ein wenig übernommen mit meinem „Test-Projekt“.

Ich wollte dem wunderschönen Bild der Umgebung des „SNR G108.2-00.6“ von Astrotreff User "pete_xl" nacheifern und habe ein (seeeehr) großzügiges Mosaik im ASIAir von 5x5 Kacheln programmiert.

Mein Plan war, zunächst ein Filter pro Nacht anzuwenden und ich habe mit Luminanz begonnen.

Das ganze Projekt ist alleine von der Datenmenge her eventuell etwas dick aufgetragen, aber jetzt habe ich schonmal angefangen...  

Später werde ich – für kleinere Projekte – Fokus-Offsets definieren, das wird auch die Erstellung der Flats vereinfachen.

Apropos Fokus:
leider ist dieser bei einigen Kacheln etwas aus dem Ruder gelaufen. Ich hatte „Autofokus bei 5° Temperaturänderung“ eingestellt – in der Nacht wurde es aber knackekalt und der Sprung hat sich als zu groß erwiesen. Bei den schadhaften Panels werde ich das nochmal wiederholen. Wie gesagt – ich übe ja noch.

Beim Stacking mit APP hat es sich als sinnvoll erweisen, die Kacheln einzeln zu stacken und dann die Resultate miteinander zu verheiraten – sonst dauert es ewig.

Ich bin dazu diesem Tutorial von Frank Sackenheim gefolgt. Das Tutorial enthält allerdings einen Stolperstein: Frank hat zum Test nur zwei Panels in zwei Sessions gestackt, hat die Integration im ersten Step auf "per session" gestellt und sich gewundert, das da bereits aufeinander registriert wurde.

Ich habe festgestellt, dass APP auch im Integrationsmodus "normal" immer alle Sessions aufeinander registriert. Wenn man – so wie ich – 25 Panel hat, dann wird es schwierig, ein Referenzframe zu finden und die Registrierung bricht dann irgendwann mit Fehlermeldung ab. APP registriert nicht nach Lage der Objekte sondern sucht nach Überlappungen.

Scheinbar geht das Programm dabei nach einer numerischer Reihenfolge vor und sortiert dann Session 11 direkt hinter Session 1.

Wenn es da keine Stern-Überlappungen gibt, dann kann nicht registriert werden.

Aber wie gesagt: das Stacken pro Panel geht sehr schnell und die Panels können danach prima zusammengeführt werden – damit komme ich klar.

Mono_Mosaik_Test.jpg

Zusätzlich habe ich noch ein Seestar im Orion abgestellt - das hat weiteres Licht für unser Widefield-Projekt im Astrotreff gesammelt.

Ein Großteil meiner nächtlichen Exkursion wurde übrigens vom schaurig-schönen Bellen eines Fuchses begleitet.

Wenn man nicht weiß, was das ist, kann es einem schon durch Mark und Bein fahren... ;-)

Die Meteorschau der Nacht (link zu astrotreff.de)



20.11.2025

...und weiter geht's auf der Reise durch den Südhimmel.

Das zweite Objekt, dass ich für meine frischen Credits eintauschen konnte, ist die Fornax Dwarf Galaxy MCG-06-07-001.

Es handelt sich wieder um eine LRGB-Aufnahme. Der Datensatz hat mir reichlich Schwierigkeiten bereitet, denn es waren viele Sat-Spuren enthalten.

Im L-Kanal war kein einziger Frame ohne massive Satellitenspuren, da hat das Kappa-Sigma-Clipping von APP natürlich versagt. Abhilfe hat das Satellite-Removal-Tool" von SetiAstro geschaffen.

Im Unterschied zur Mittelwert-Ermittling im Kappa-Sigma-Clipping basiert dessen Trail-Erkennung auf einem KI-Modell.

Ich habe lange experimentiert - der Trick ist, das Programm an allen betroffenen Einzelframes auszuführen - dafür hat das Programm einen Batch-Prozess.

Der Haken bei "Clip Satellite Trail to 0.000" muss auf jeden Fall raus - ansonsten erkennt das Programm zwar die Trails, zeichnet diese aber wie mit einem dicken Edding nach.

Wenn die so "vorbehandelten" Daten dann gestackt werden, sind die Spuren verschwunden.

Kombiniert habe ich mit dem LRGBCombination-Process in Pixinsight, gestreckt habe ich diesmal per Autostretch (STF + Histogramm) und finalisiert habe ich in Photoshop.

Die Daten lagen wie folgt vor: L = 6x300s, R = 6x300s, G= 6x300s, B=6x300s, daraus ergibt sich eine Gesamt-Integrationszeit von 24x300s = 2 Stunden.

Das aufnehmende Teleskop ist ein Takahashi FSQ-106ED (106mm f/3.6) die Aufnahmekamera war eine QHY600M CMOS-Kamera.

Aufnahmestandort ist das Heaven’s Mirror Observatory in New South Wales, Australien.

Fornax_Dwarf_20112025_1200.jpg

--> eine höhere Auflösung gibt es in der Galerie bei astrotreff.de

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Takahashi FSQ106ED| Kamera QHY600M | Belichtung L= 6x300s, R=6x300s, G=6x300s und B=6x300s = 2 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Fornax_Dwarf_20112025_1200_Annotated.jpg

19.11.2025

Heute gab es neue Telescope-Live Credits!

Ich habe mir als erstes die Galaxiengruppe NGC3169, NGC3166 und NGC3165 im Sternbild Sextant am Südsternhimmel ausgesucht.

Die Daten lagen als LRGB wie folgt vor: 8x300s L, 6x300S R, 4x300s G und 4x300s B - die Gesamt-Integrationszeit beträgt also 22x300s = 1,83 Stunden.

Ich habe die Daten mit dem LRGBCombination-Prozess in Pixinsight zusammengefügt, getreckt habe ich mit Bill Blanshans "Stretch_Unlinked"-Pixelmath-Script und finalisiert habe ich mit Photoshop.

Das Aufnahmeteleskop ist ein Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war eine QHY 600M Pro.

Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.

NGC3169_19112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | Belichtung 8x300s L, 6x300S R, 4x300s G und 4x300s B = 1,83 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

--> eine höhere Auflösung gibt es in der Galerie bei astrotreff.de zu sehen

NGC3169_19112025_1200_Annotated.jpg

Die Meteore der Nacht (link zu astrotreff.de)



18.11.2025

Heute Abend war es bis 21 Uhr klar.

Stellarium hat mir ein Closeup der Crew Dragon 11 versprochen. Pünktlich um 18:15:39 Uhr ist das Raumschiff vor den Saturn-Nebel (NGC7009) geflogen.

Visuell war das Teil gut auszumachen - es war sehr hell und sah fast aus wie ein einigermassen hoch fliegendes Flugzeug.

Ich habe auf den Saturnnebel draufgehalten und bin 1,5 Minuten vor dem Transit in den Scenery-Modus gewechselt. Das Tracking konnte ich über den Button in der "Joystick-Funktion"

aktivieren. Das hat auch alles gut funktioniert. Ich weiß ja - es wird nicht besser, wenn man den selben Fehler immer wieder macht... Ich habe mit 10ms/frame einfach zu lange belichtet.

Hier also ein weiteres Video eines fliegenden TicTac:

cd11_1_pipp.gif

Nach dem Exkurs in die Raumfahrt wollte ich den Sehstern noch ein bisschen an der frischen Luft lassen und habe 245x10s= 40,8 Minuten im Mosaikmodus am NGC7789 (aka "Carolines Rose" oder "Herschels Spiralhaufen")

im Sternbild Kassiopeia gesammelt. Der offene Sternhaufen hat die Trumpler Klassifikation II1r und ist ca. 8000 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt:

NGC7789_18112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 18.11.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 245x10s = 40,8 Minuten| gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

NGC7789_18112025_1200_Annotated.jpg



17.11.2025


Letzte Nacht gab es tatsächlich eine knappe Stunde CS. Das war aber zwischen zwei Regengebieten eingeklemmt und erschien mir doch ein bisschen kurz für ein Astrofoto.

Immerhin hat die Meteor-Kamera ein paar Schnappschüsse machen können (link zu astrotreff.de)

Für den Abend hatte mir das Wolkenradar bis 21Uhr CS versprochen und ich hatte meinen kleinen 72/400er Apo aufgesattelt.

Um kurz nach 21Uhr war immer noch keine Wolke zu sehen.

Die Aufnahme hatte ich schon beendet und das Flatpanel aufgesetzt. Während die Flat-Sequenz lief, bin ich kurz nach drinnen gegangen.

Und plötzlich hörte ich von draußen ein lautes Prasseln. Ein heftiger Regenschauer.  

Ich bin dann etwas in Panik geraten, habe den Apo von der Montierung gerissen und dabei auch noch das Flatpanel heruntergeworfen.

Unter Absingen schmutziger Lieder habe ich das triefnasse Equipment ins Haus getragen und erstmal die Optik trockengefönt.

Das Flatpanel hat den Sturz zum Glück überlebt, nur eine von den Plastik-Klemmschrauben ist abgebrochen.

Und was soll ich sagen: genau 5 Minuten später war der Himmel wieder klar.

Achja, der November... drinnen ist es einfach sicherer! Das kommt da von, wenn man versucht jede Lücke zu nutzen...   

Egal - dem Equipment und dem Herrchen geht es den Umständen entsprechend gut und ich habe immerhin 200x60s Licht von der Dunkelwolke LDN1164 / Barnard 174 (& friends) im Kepheus einsammeln können.

Wegen der sporadisch durchziehenden Wolken habe ich 50 Minuten sausen lassen, die Gesamt-Integrationszeit beträgt also 150x60s = 2,5 Stunden.

Hier die Ansicht im Astrotreff-Viewer. Die Annotation kann mit dem kleinen Bleistift-Symbol oder mit der Taste "a" an und ausgeschaltet werden:

:right_arrow: LDN1164 / Barnard 174 (& friends) :left_arrow:

LDN1164_18112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 17.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 250x60s = 2,5 ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

LDN1164_18112025_1200_Annotated.jpg

Detail:

LDN1164_18112025_crop1.jpg

Meteortechnisch war die Nacht vom 17. auf den 18.11.2025 wieder einigermassen ergiebig (link zu astrotreff.de)

Bei einem Exemplar (18.11.2025 | 01:09:36 Uhr MEZ) erkennt man auf der Aufnahme meiner Horizont-Kamera eine persistente Plasmaspur:

Meteor18092025_010836_pipp.gif

14.11.2025

Heute habe ich mich an die Bearbeitung eines Seestar S50-Mosaiks vom Astrokollegen Heiko gemacht.

Das Mosaik vom IC1396 enthält insgesamt 25 Stunden Licht.

--> Vollansicht im Astrotreff Viewer (link zu astrotreff.de) (Annotation ein/aus mit dem Bleistift-Symbol oder Taste "a")





13.11.2025

Ach, wenn doch nur mal "richtiges CS" wäre... 

In der vergangenen Nacht war es mal wieder "nicht Fleisch, nicht Fisch" - es zogen andauernd irgendwelche Wolkenfelder durch, in der zweiten Nachthälfte nervte der Mond...

Mit dem 72/400er Apo habe ich auf den NGC7380 "Wizard Nebula" (aka "Zaubernebel") im Kepheus belichtet.

Von 569x60s habe ich 121 frames wegen "Wolke" verworfen, übrig geblieben sind 448x60s= 7,46 Stunden Gesamt-Intergrationszeit.

Obwohl ich mein Glück wieder einmal ohne Filter versucht habe, hatte ich mir eigentlich mehr erhofft. Ich bräuchte einfach mal Neumond und durchgehend CS - aber wer von uns bräuchte das nicht... Egal, weil November ist, zeige ich das Bild trotzdem.

Aufnahmedaten:

Datum: 12./13.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 448x60s = 7,46 ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

NGC7380_v1_13112025_1200_Annotated.jpg

Am Morgen gabe es dann noch ein schönes Polarlicht. Als ich in aller Frühe die Flatframes für meine nächtliche Astroaufnahme machen wollte, habe ich kurz auf meine Himmelskameras geschaut. Das Polarlicht war voll im Gange. Ich habe mir meine Canon geschnappt, bin auf den Acker gerannt und... Speicherkarte nicht erkannt... Also bin ich im Laufschritt wieder rein, neue Speicherkarte holen. Zum Glück habe ich die letzten Zuckungen noch erwischt:

Das Geschehen auf der Meteorkamera:



07.11.2025

Es ist schon krass, dass CS sehr häufig mit Vollmond, Wolke und Nebel einhergeht. Das ist definitiv nichts für die Astrofotografie, aber sein lassen konnte ich es auch nicht - es ist ja CS. Ich habe letzte Nacht insgesamt 600x60s = satte 10 Stunden meinen kleinen APO mit ASIAir am IC1795 "Fish Head Nebula" im Kassiopeia laufen lassen - natürlich ohne Filter. Livin' on the Egde!

Das Hautproblem waren die durchziehenden Wolken und ich wiederhole meinen Respekt dafür, wie der ASIAir stoisch weitermacht und das Guiding jedesmal wieder aufnimmt. Und es war quasi Tageslicht-Fotografie bei dem hellen Mond. Die gesammelten 600x60s habe ich händisch auf 299x60s = 4,98 Stunden zusammendampfen müssen.

Das Resultat hat dafür alles, was man sich für eine gute Vollmond-Fotografie wünscht: es ist detaillos, kontrastarm und hat reichlich Gradienten... Aber egal, ich konnte meinen Spleen mal wieder ausleben und hatte Spaß. What more can you ask for?

Aufnahmedaten:

Datum: 06./07.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 299x60s = 4,98 ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

IC1795_07112025_1200_Annotated.jpg

Mit dem Origin habe ich den Kometen C/2025 R2 (SWAN) besucht:

Aufnahmedaten:

Datum: 06.11.2025

Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 584x10s = 1,62 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

C2025_R2_SWAN__1_Annotated.jpg

Um 05:30Uhr konnte ich dann auch noch einen "fotografischen Blick" auf den von der Presse so gehypten "Supermond" werfen, das Seeing war leider nicht so super...

Aufnahmedaten:

Datum: 06.11.2025

Teleskop: Seestar S50 | gestackt mit Autostakkert, Verwendungsrate 10% von 1124 frames, | bearbeitet mit PS

Ein paar schöne Meteore gab es auch zu sehen:

06.11.2025 | 23:56:35 Uhr MEZ

07.11.2025 | 00:10:35 MEZ



03.11.2025

Letzte Nacht habe ich den Pelikan IC5070 im Schwan aufgenommen. Ich zeige hier jetzt mal kein "State-of-the-Art" - Astrobild sondern eine ganz besondere Aufnahmesituation und was daraus wurde. Wir beschweren uns ja alle oft über das miese Wetter. Ich persönlich versuche, jede mögliche Lücke zu nutzen und gestern hatte mir das Wolkenradar CS von 18 bis 21 Uhr versprochen. Der Mond steht bei 83%, zunehmend und leuchtet alles perfekt aus - aber hey... Versuch macht kluch!

Das einzig positive, was ich über die Bedingungen sagen kann ist, dass es trocken war.

Die insgesamt 165 gesammelten 60s-frames habe ich auf 61x60 Sekunden zusammengedampft und das hier ist dabei herausgekommen:

IC5070_03112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 02.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 61x60s = 61 Minuten ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

IC5070_03112025_1200_Annotated.jpg

Mit Nebelfilter wäre sicher noch mehr drin gewesen. Interessant fand ich, dass der ASiAir sich nach Durchzug von dicken Wolkenfeldern (Guidestar verloren) immer sofort wieder

gefangen hat. Mit meinem APT-Laptop hätte es bei fehlendem Guiding irgendwann eine Center-Drift gegeben und ich wäre am Ende Kepheus gelandet.

Hier ein Video der Aufnahmebedingungen:

Dann habe ich das erste Mal den Mond mit meinem 72/400er APO und dem ASIAir plus abgelichtet.

Das Auffinden und die Videoaufnahme hat mit dem ASIAir wunderbar funktioniert - nichts zu meckern...

Aufnahmedaten:

Datum: 02.11.2025 | 21:42 Uhr MEZ

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C | gestackt miit Autostakkert, Verwendungsrate 10% von 2066 frames | bearbeitet mit PS

Und dann gab es da noch diesen "Budget-Datensatz" bei Telescope Live von M108, den ich lieber hätte liegenlassen sollen... 

Der LRGB-Datensatz besteht aus nur 8 frames (je 2x600s pro Filter).

Ausnahmslos JEDER frame war von einem vertikalen Streifen durchzogen, es sieht aus, als hätte ein A380 direkt über dem Teleskop geparkt.

Kappa-Sigma-Clipping war also schonmal nicht... 

Außerdem sind TL-Lightframes normalerweise bereits kalibriert, aber diesmal hatte der Praktikant das wohl vergessen.

Die Bilder waren durchsetzt von Hotpixeln, es gab 3 fette Dust-Donuts und eine schöne Vignette... 

M108probs1.jpg

M108probs2.jpg

Nun bin ich so erzogen, dass ich generell nichts wegschmeissen kann und habe mich an die unheilvolle Aufgabe gemacht, das Bild zu "restaurieren".

In der Zeit, wo ich das gemacht habe, hätte ich die Galaxie locker selbst aufnehmen können.

Ich habe sämtliche Hotpixel auf subatomarer Basis wegretuschiert, den fetten Streifen habe ich mit dem "Heilen"-Tool von Gimp geheilt und die Retusche-Arbeiten

habe ich größtenteils mit einem nur wenige Pixel großen Klonstempel im Photoshop durchgeführt. Bei ungefähr 500 Hotpixeln...

Vermutlich ist mir der eine oder andere Stern dabei abhanden gekommen und ich entschuldige mich dafür ausdrücklich bei den Bewohnern des Planeten, der diesen Stern umkreist hat!

Zumindest ließ sich das Bild hinterher noch platesolven, das beruhigt mich ein wenig.

Um die gröbsten Schnitzer zu kaschieren, habe ich den Hintergund dann noch ein bisschen plattgemacht.

Hier das Ergebnis meines Rettungsversuchs:

M108_02112025_1200.jpg

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Officina Stellare 70cm F/8 RC| Kamera FLI PL16803 CCD | Belichtung L= 2x600s, R=2x600s, G=2x600s und B=2x600s = 1,33 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Aufnahmestandort ist das IC Astronomy Observatorium im Oria, Almeria, Spanien.

M108_02112025_1200_Annotated.jpg



01.11.2025

in der zweiten Nachthälfte ab Mitternacht wurde es heute klar.

Ich habe meinen kleinen APO aufgesattelt und habe als erstes Objekt den Eulenhaufen NGC457 im Kassiopeia besucht.

Belichtet habe ich 51x60s= 51 Minuten.


Aufnahmedaten:

Datum: 01.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 51x60s = 51 Minuten ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

NGC457_01112025_1200_Annotated.jpg

Das zweite Objekt von heute Morgen (01.11.2025) - eine Stippvisite im Orion mit dem kleinen Apo: M42 und der "Running Man" NGC1977.

Aufgenommen habe ich (wegen des Kerns vom M42 kurzbelichtet) 411x10s = 68,5 Minuten ohne Filter.


Aufnahmedaten:

Datum: 01.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 411x10s = 68,5 Minuten ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

Das letzte Objekt am Morgen des 01.11.2025: bevor gegen 5Uhr die Wolken kamen, konnte ich noch 55x60s = 55 Minuten auf den Rosettennebel NGC2237 im Monoceros (Einhorn) gehalten.Der Nebelkomplex umfasst die NGC-Nummern NGC2237 (Westlicher Teil), NGC2238 (Südöstlicher Teil), NGC2239 (Südlicher Teil), NGC2246 (Östlicher Teil) sowie den zentralen Sternhaufen NGC2244.

Aufnahmedaten:

Datum: 01.11.2025

Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro @-10°C| Belichtung: 55x60s = 55 Minuten ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | 30 Darks | 30 Flats | 30 BIAS

NGC2237_01112025_1200_Annotated.jpg

..und auch das Origin habe ich in den Orion gehalten. Ich habe jetzt in 2 Nächten 1253x10s = 3,48 Stunden Licht am M78 sammeln können.

Aufnahmedaten:

Datum: 18.10. und 01.11.2025

Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 1253x10s = 3,48 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

M78_Origin01112025_1200_Annotated.jpg







Der Sternenblog - Beitragsarchiv Januar 2024

 

31.01.2024

Der Monat geht bewölkt zuende, hier noch etwas Statistik: Ich komme für den Januar 2024 auf 18 Beobachtungsnächte - das ist eine mehr als im Januar 2023.

Gezählt habe ich jeweils die besuchten Objekte pro Nacht - es ist also gelegentlich so, dass ich das selbe Objekt (z.B. zur Langzeitbelichtung) in mehreren Nächten aufgesucht habe.
Bei der Erfassung von Sternhaufen und Galaxien habe ich jeweils alles gezählt, was auf meinen Bildern zu sehen ist (also z.B. alle Galaxien in einer Galaxiengruppe, jeweils als Einzelobjekt).

Folgende Objekte konnte ich ablichten:

statistik012024

 

30.01.2024

Heute in den frühen Morgenstunden klarte es auf und ich konnte 152x10s = 25 Minuten auf dem M53 / NGC5024 Kugelsternhaufen im Sternbild Haar der Berenike belichten:

SEM53 30012024

Aufnahmedaten:

Datum: 30.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 152x10s = 25 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Der Mond nimmt weiter ab, er steht bei 84%:

Mond30012024

Aufnahmedaten:

Datum: 30.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/250 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 5,38 EV (f/6,4) | ISO: 100

In den frühen Morgenstunden haben es zwei Meteore auf die Kamera geschafft:

30.01.2024 | 04:46:24 Uhr MEZ

Meteor_20240130_044624.jpg

30.01.2024 | 05:25:30 Uhr MEZ

Meteor_20240130_052530.gif

Meteor_20240130_052530.jpg

 

29.01.2024

Am Abend habe ich mit dem Seestar die etwas unscheinbare Galaxie IC2574 (aka Coddington's Galaxie oder Coddington's Nebula) im Ursa Major besucht.
Nach 412x10s = 1,14 Stunden und einem langen CS-Wochenende hatte ich aber keine Lust mehr und habe abgebaut.

SEIC2574 28012024

SEIC2574 28012024np

Aufnahmedaten:

Datum: 28.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 412x10s = 1,14 Stunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Der Mond steht bei 92% und nimmt langsam wieder ab:

Mond30012024

Aufnahmedaten:

Datum: 29.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/500 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 5,38 EV (f/6,4) | ISO: 100

Eine halbwegs klare Nacht bedeutet natürlich auch, das meine Meteorkamera einiges eingefangen hat:

28.01.2024 | 18:24:17 Uhr MEZ

Meteor_20240128_182417.gif

Meteor_20240128_182417.jpg

28.01.2024 | 18:56:03 Uhr MEZ

Meteor_20240128_185603.gif

Meteor_20240128_185603.jpg

29.01.2024 | 03:09:29 Uhr MEZ

Meteor_20240129_030929.gif

Meteor_20240129_030929.jpg

29.01.2024 | 03:14:56 Uhr MEZ

Meteor_20240129_031456.jpg

29.01.2024 | 03:30:49 Uhr MEZ

Meteor_20240129_033049.gif

Meteor_20240129_033049.jpg

29.01.2024 | 03:31:10 Uhr MEZ

Meteor_20240129_033110.gif

Meteor_20240129_033110.jpg

29.01.2024 | 04:25:39 Uhr MEZ

Meteor_20240129_042539.gif

Meteor_20240129_042539.jpg

29.01.2024 | 05:03:24 Uhr MEZ

Meteor_20240129_050324.gif

Meteor_20240129_050324.jpg

29.01.2024 | 05:29:42 Uhr MEZ

Meteor_20240129_052942.gif

Meteor_20240129_052942.jpg

29.01.2024 | 06:51:28 Uhr MEZ

Meteor_20240129_061528.gif

Meteor_20240129_061528.jpg

 

28.01.2024

Gestern abend habe ich mit weiteren Tests der neuen ASI715MC begonnen. Zuerst habe ich mich am Jupiter versucht:

Jupiter27012024

Aufnahmedaten:

Datum: 27.01.2024
Teleskop: Celestron C11| Kamera ZWO ASI715MC| 5% von 4653 frames |aufgenommen mit Firecapture | gestackt mit Autostakkert, geschärft mit RegiStax, bearbeitet mit PS

Den Gasriesen habe ich auch mit dem Seestar nochmal eingefangen. Das Seestar ist jetzt nicht so das Planeten-Teleskop, aber immerhin konnte ich 4 Monde ablichten: Ganymed, Europa, Io und Callisto.

Für die Darstellung der Monde habe ich ein normal belichtetes und ein überbelichtetes Bild kombiniert (beides Einzelframes):

Jupiter mit Monden27012024

Aufnahmedaten:

Datum: 27.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | 2x Einzelframe kombiniert| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Jupiter mit Monden27012024ANT

Mit dem Seestar habe ich zunächst noch etwas am NGC1491 "Fossil Footprint Nebula" im Sternbild Perseus nachlegen können.
Die Gesamtintegrationszeit beträgt jetzt 376x10s = 1,04 Stunden:

SENGC1491 29012024

SENGC1491 29012024np

Aufnahmedaten:

Datum: 26.01. und 27.012024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 375x10s = 1,04 Stunden mit Seestar Dual Narrowband-Filter| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Danach habe ich auf den Quallennebel IC443 / Sh2-248 im Sternbild Zwillinge geschwenkt.
508x10s = 1,41 Stunden Licht konnte ich auf dem Objekt sammeln.

SEIC443 28012024

ic443np

Aufnahmedaten:

Datum: 27./28.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 508x10s = 1,41 Stunden mit dem Seestar Dual Narrowband Filter| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Nach Mitternacht habe ich dann einen kleinen Mondspaziergang mit dem C11 und der ASI715MC unternommen. Eigentlich sollte es nur ein schneller Testlauf werden und ich habe einfach mal wahllos über den Mond geschwenkt.

Alle Bilder wurden nur mit C11 und ASI715MC (also ohne Barlow) mit Firecapture aufgenommen, mit Autostakkert gestackt und mit PS minimal nachbearbeitet.
Letztendlich habe ich dann ca. 250GB an Einzelframes gestackt, bearbeitet, gesichtet und annotiert. Puh - was für eine Datenflut!

Die größeren "Landmarks" habe ich beschriftet:

Krater Petavius, Snellius, Stevinus, Wrottesley und Holden:

Mond28012024_2.jpg

Mond28012024_2ANT.jpg

(Stack 10% von 1075 frames)

Region um das Mare Crisium:


Mond28012024_13.jpg

Mond28012024_13ANT.jpg

(Stack 10% von 977 frames)

Krater Endymion, Atlas, Hercules, Keldsyn, Cepheus, Franklin:


Mond28012024_7.jpg

Mond28012024_7ANT.jpg

(Stack 10% von 1751 frames)

Krater Mutus, Boussingault, Heimholtz, Nearch, Hommel, Hegecius, Vlacq, Rosenberger, Biela, Pontecoulant, Steinhell und Watt:

Mond28012024_8.jpg

Mond28012024_8ANT.jpg

(Stack 10% von 1294 frames)

Krater Plato, Mondalpen und Alpental:

Mond28012024_4.jpg

Mond28012024_4ANT.jpg

(Stack 10% von 1990 frames)

Montes Appenius und Montes Caucasus mit Kratern Archimedis, Aristillus, Autolycus und Theaetetus:

Mond28012024_10.jpg

Mond28012024_10ANT.jpg

(Stack 10% von 1169 frames)

Mare Nectaris und Krater Theophilus, Cyrillus, Mädler, Isidorus, Tacitus, Fermat, Catharina, Polibus und Rosse:

Mond28012024_12.jpg

Mond28012024_12ANT.jpg

(Stack 10% von 1013 frames)

Etwa eine Stunde vor Aufnahmebeginn habe ich noch etwas weiter "herausgezoomte" Variante fotografiert - diesmal mit der Canon R7:

Mond27012024

Aufnahmedaten:

Datum: 27.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/500 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 5,38 EV (f/6,4) | ISO: 100

Hier die Meteorausbeute der Nacht:

28.01.2024 | 00:09:54 Uhr MEZ

Meteor_20240128_000954.gif

Meteor_20240128_000954.jpg

28.01.2024 | 00:21:00 Uhr MEZ

Meteor_20240128_002100.jpg

28.01.2024 | 01:35:28 Uhr MEZ

Meteor_20240128_013528.jpg

28.01.2024 | 04:50:41 Uhr MEZ

Meteor_20240128_045041.gif

Meteor_20240128_045041.jpg

 

27.01.2024

Letzte Nacht (26./27.01.2024) war es zuerst sehr stürmisch, aber der Wind sollte nachlassen und es sollte eine komplett klare (Vollmond-)Nacht werden.
Der Wetterbericht hatte leider mal wieder zu viel versprochen. Auf dem Radar war zunächst keine Wolke in Sicht aber urplötzlich bildete sich ein Wolkenband an der Nordseeküste und das war leider gekommen um zu bleiben.

Immerhin blieb Zeit für ein paar Experimente mit dem Seestar. Hier der Uranus mit seinen Monden Oberon, Umbriel und Titania:

Uranus26012024

Uranus26012024 np

Aufnahmedaten:

Datum: 26.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 17x10s = 170 Sekunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Uranus26012024ANT

Ich habe mich dann noch - bei Wolken, Sturmböen und Vollmond - am NGC1491 "Fossil Footprint Nebula" im Perseus versucht. 123x10s = 20 Minuten Licht konnte ich zusammenbekommen, da geht sicher noch mehr...

NGC1491 s1 26012024

NGC1491 s1 26012024np

Aufnahmedaten:

Datum: 26.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 123x10s = 20 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

 

In der Nacht hat es nur ein Meteor auf die Kamera geschafft:

27.01.2024 | 03:36:40 Uhr MEZ

Meteor_20240127_033640.jpg

 

Am Vormittag konnte ich dann noch die Sonne ablichten - hier ein Bild von 11:24Uhr MEZ

STSonne27012024

Aufnahmedaten:

Datum: 27.01.2024 | 10:24 Uhr MEZ
Teleskop: Vaonis Stellina | Einzelframe

ARs laut NOAA:

STSonne27012024ANT

 

25.01.2024

Es ist Vollmond. Und überwiegend bewölkt. Hier ein paar Aufnahmen aus den frühen Morgenstunden, gegen 7 Uhr:

Mond in Wolkenluecke25012024

Aufnahmedaten:

Datum: 25.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1 Sek.| Brennweite: 76mm | Blendenwert: 5,38 EV (f/6,4) | ISO: 125

Mond in Wolkenluecke25012024 2

Aufnahmedaten:

Datum: 25.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 6,38 EV (f/9,1) | ISO: 125

Mond25012024

Aufnahmedaten:

Datum: 25.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/60 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 5,38 EV (f/6,4) | ISO: 200

 

23.01.2024

Heute in den frühen Morgenstunden konnte ich zumindest den Mond aufnehmen. Aktuell steht er bei 93%, zunehmend:

Mond23012023

Aufnahmedaten:

Datum: 23.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/40 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 9,0 EV (f/22,6) | ISO: 250

Am Abend war an Astrofotografie nicht zu denken, aber der Mond hat sich zwischen den vielen Wolken in Szene gesetzt:

Mond23012024 wl

Aufnahmedaten:

Datum: 23.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/2 Sek.| Brennweite: 113mm | Blendenwert: 6,38 EV (f/9,1) | ISO: 250

Mon23012024 Abends 1

Aufnahmedaten:

Datum: 23.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/125 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 7,0 EV (f/11,3) | ISO: 200

 

21.01.2024

Gestern Abend sollte es einen Mondtransit der Internationalen Raumstation geben. Ich wollte das mal am C11 mit meiner neuen ASI715MC-Kamera testen und hatte mich auf die Lauer gelegt. Leider zog es sich immer mehr zu und als es dann soweit war, befand sich der Mond schon hinter einem Dunstschleier. Man konnte schon die Oberfläche erkennen, für die ISS war ich vermutlich etwas zu tief im (Mond-)Süden. Immerhin konnte ich die neue Kamera noch kurz am Jupiter testen. Die Bedingungen waren alles andere als ideal, aber die Kamera macht, was sie soll. Auch ohne Barlow ist der Planet im Vorschaufenster von Firecapture riesig!

 

Jupiter20012024

Aufnahmedaten:

Datum: 20.01.2024
Teleskop: Celestron C11| Kamera ZWO ASI715MC| 70% von 16636 frames |aufgenommen mit Firecapture | gestackt mit Autostakkert, geschärft mit RegiStax, bearbeitet mit PS

20.01.2024

Trotz der Wolken haben es in der letzten Nacht (19./20.01.2024) zwei kleinere Meteore auf die Kamera geschafft:

19.01.2024 | 17:56:24 Uhr MEZ

Meteor_20240119_175624.gif

Meteor_20240119_175624.jpg

19.01.2024 | 20:23:07 Uhr MEZ

Meteor_20240119_202317.gif

Meteor_20240119_202307.jpg

 

19.01.2024

Als ich gestern von der Arbeit kam, standen Mond und Jupiter dicht beieinander. Hier eine Tageslichtaufnahme vor Sonnenuntergang:

Mond mit Jupiter18012024 tageslicht

Aufnahmedaten:

Datum: 18.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/10 Sek.| Brennweite: 119mm | Blendenwert: 8,0 EV (f/16,0) | ISO: 100

Nach Sonnenuntergang:

Mond mit Jupiter18012024

Aufnahmedaten:

Datum: 18.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/3 Sek.| Brennweite: 239mm | Blendenwert: 9,0 EV (f/22,6) | ISO: 100

...und nochmal solo:

Mond18012024 abends

Aufnahmedaten:

Datum: 18.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/130 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 9,0 EV (f/22,6) | ISO: 200

 

Mit dem Seestar habe ich den IC410 Kaulquappen-Nebel abgelichtet - das ist ein Emissionsnebel mit eingebetteten OC NGC1893 im Fuhrmann.
Ich hätte mir etwas mehr Licht gewünscht, aber nach 447x10s = 1,24 Stunden kamen die Wolken.

SEIC41018012024

ic410np

Aufnahmedaten:

Datum: 18.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 447x10s = 1,24 Stunden mit dem Seestar Dual Narrowband Filter| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Der Meteorfang der Nacht:

18.01.2024 | 18:07:18 Uhr MEZ

Meteor_20240118_180718.jpg

18.01.2024 | 19:57:17 Uhr MEZ

Meteor_20240118_195717.gif

Meteor_20240118_195717.jpg

18.01.2024 | 20:22:24 Uhr MEZ

Meteor_20240118_202224.jpg

18.01.2024 | 22:25:53 Uhr MEZ

Meteor_20240118_222553.gif

Meteor_20240118_222553.jpg

18.01.2024 | 23:33:21 Uhr MEZ

Meteor_20240118_233321.gif

Meteor_20240118_233321.jpg

18.01.2024 | 23:39:09 Uhr MEZ

Meteor_20240118_233909.gif

19.01.2024 | 00:31:25 Uhr MEZ

Meteor_20240119_003125.jpg

19.01.2024 | 01:59:33 Uhr MEZ

Meteor_20240119_015933.jpg

19.01.2024 | 04:46:35 Uhr MEZ

Meteor_20240119_044635.jpg

19.01.2024 | 06:04:07 Uhr MEZ

Meteor_20240119_060407.jpg

 

18.01.2024

Heute (18.01.2024) gab es nach Mitternacht eine längere CS-Strecke und ich konnte mit dem Seestar auf dem NGC2175 Monkey-Head-Nebula (aka Affenkopfnebel) belichten.
Insgesamt 637x10s = 1,78 Stunden brauchbare frames habe ich aus dem Himmel gezogen.

SENGC2175 18012023

ngc2175np

Aufnahmedaten:

Datum: 18.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 637x10s = 1,78 Stunden mit dem Seestar Dual Narrowband Filter| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Der Mond, (37%, zunehmend) kurz vor Untergang dicht über dem Horizont:

Mond18012024

Aufnahmedaten:

Datum: 17.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/13 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 9,0 EV (f/22,6) | ISO: 400

Die Meteore der Nacht:

17.01.2024 | 22:48:10 Uhr MEZ

Meteor_20240117_224810.gif

Meteor_20240117_224810.jpg

17.01.2024 | 23:29:10 Uhr MEZ

Meteor_20240117_232910.jpg

18.01.2024 | 01:16:08 Uhr MEZ

Meteor_20240118_001608.gif

Meteor_20240118_001608.jpg

18.01.2024 | 02:00:49 Uhr MEZ

Meteor_20240118_020049.gif

Meteor_20240118_020049.jpg

18.01.2024 | 02:09:32 Uhr MEZ

Meteor_20240118_020932.gif

Meteor_20240118_020932.jpg

18.01.2024 | 03:39:22 Uhr MEZ

Meteor_20240118_033922.gif

Meteor_20240118_033922.jpg

18.01.2024 | 03:47:14 Uhr MEZ

Meteor_20240118_034714.gif

Meteor_20240118_034714.jpg

18.01.2024 | 03:56:27 Uhr MEZ

Meteor_20240118_035627.gif

18.01.2024 | 04:30:06 Uhr MEZ

Meteor_20240118_043006.gif

Meteor_20240118_043006.jpg

18.01.2024 | 05:41:19 Uhr MEZ

Meteor_20240118_054119.gif

Meteor_20240118_054119.jpg

18.01.2024 | 05:54:49 Uhr MEZ

Meteor_20240118_055449.gif

Meteor_20240118_055449.jpg

18.01.2024 | 06:23:41 Uhr MEZ

Meteor_20240118_062341.gif

Meteor_20240118_062341.jpg

 

17.01.2024

Immerhin zwei kurze Wolkenlücken haben sich vor Mitternacht ergeben.

Als erstes Objekt habe ich mir den M103/NGC581 vorgenommen - das ist ein Offener Sternhaufen vom Trumpler Typ III2p im Sternbild Kassiopeia.

150x10s = 25 Minuten konnte ich auf dem Objekt belichten, dann waren die Wolken wieder da.

SEM103 16012024 1

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 150x10s = 25 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

 

Die zweite kurze Lücke konnte ich für den Offenen Sternhaufen M36 / NGC1960 im Fuhrmann nutzen. Dabei herausgekommen sind 180x10s = 30 Minuten Licht.

SEM36 16012023

m36np

Aufnahmedaten:
Datum: 16.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 180x10s = 30 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Der Mond steht aktuell bei 26%, zunehmend:

Mond16012024 2

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/30 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 9,0 EV (f/22,6) | ISO: 400

zwischen den Wolken, mit Erdschatten und Mondhof:

Mond16012024 1

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/2 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 5,62 EV (f/7,0) | ISO: 4000

Die Meteoraufnahmen der Nacht:

16.01.2024 | 22:02:31 Uhr MEZ

Meteor_20240116_220231.jpg

16.01.2024 | 23:58:19 Uhr MEZ

Meteor_20240116_235819.gif

17.01.2024 | 00:14:33 Uhr MEZ

Meteor_20240117_001433.gif

Meteor_20240117_001433.jpg

17.01.2024 | 00:36:24 Uhr MEZ

Meteor_20240117_003624.gif


16.01.2024

Zunächst war der Abend gestern bewölkt und ich hatte Mühe, den Mond zu erwischen. Er steht aktuell bei 17%, zunehmend:

Mond15012023 1

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/30 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 9,0 EV (f/22,6) | ISO: 400

 

Gegen 3Uhr Morgens klarte es dann auf, also nichts wie raus auf's Feld!

328x10s = 55 Minuten habe ich auf die Galaxie NGC4565 (aka "Berenikes Hairpin") im Sternbild Haar der Berenike belichtet:

SENGC4565 16012024

SENGC4565 16012024np

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 328x10s = 55 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Im Bild sind neben der NGC4565 außerdem die Galaxien NGC4565B, NGC4565C sowie NGC4562 zu sehen:

SENGC4565 16012024ANT

 

Während die Aufnahme der Galaxie lief, bin ich dann noch etwas mit der Canon spazieren gegangen.

Sternenhimmel im Süden:

sternenhimmel16012024 2

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Samyang AF 14/2,8 Objektiv | Belichtung 20 Sek.| Blende: 5,00 | ISO: 1600

sternenhimmel16012024 2ANT

Ursa Major im Zenit:

sternenhimmel16012024 4

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Samyang AF 14/2,8 Objektiv | Belichtung 20 Sek.| Blende: 5,00 | ISO: 1600

sternenhimmel16012024 4ANT

Cassiopeia verschwindet hinter den Wolken:

sternenhimmel16012024 5

Aufnahmedaten:

Datum: 16.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Samyang AF 14/2,8 Objektiv | Belichtung 20 Sek.| Blende: 5,00 | ISO: 1600

sternenhimmel16012024 5ANT

Gegen Morgen gab es auch ein paar Meteore:

16.01.2024 | 03:11:30 Uhr MEZ

Meteor_20240116_031130.jpg

16.01.2024 | 03:17:18 Uhr MEZ

Meteor_20240116_031718.jpg

16.01.2024 | 03:47:32 Uhr MEZ

Meteor_20240116_034732.gif

Meteor_20240116_034732.jpg

16.01.2024 | 04:44:04 Uhr MEZ

Meteor_20240116_044404.gif

Meteor_20240116_044404.jpg

16.01.2024 | 05:07:58 Uhr MEZ

Meteor_20240116_050758.gif

Meteor_20240116_050758.jpg

 

15.01.2024

Wolkenlücken müssen genutzt werden! Gestern Abend habe ich mit dem Seestar mal auf die Plejaden draufgehalten. Leider passen nicht alle der sieben Schwestern auf's Bild.
Hier also ein Auschnitt mit Merope, Alcyone, Electra und Maja. Auf dem Bild ist der NGC1435 Merope-Nebel, IC349 Barnard's Merope Nebel und der NGC1432 Maja-Nebel zu sehen.

SEM45 14012024

SEM45 14012024np

Aufnahmedaten:

Datum: 14.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 246x10s = 41 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

SEM45 14012024ANT

Ein Blick auf den Sternenhimmel hinter unserem Haus:

Sternenhimmel14012024 1

Aufnahmedaten:

Datum: 14.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Samyang AF 14/2,8 Objektiv | Belichtung 20 Sek.| Blende: 5,00 | ISO: 6400

Sternenhimmel14012024 1ANT

Ursa Major und Ursa Minor:

Sternenhimmel14012024 2

Aufnahmedaten:

Datum: 14.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Samyang AF 14/2,8 Objektiv | Belichtung 20 Sek.| Blende: 5,00 | ISO: 6400

Sternenhimmel14012024 2ANT

 

Ein paar Meteore gab es in der Nacht auch:

14.01.2024 | 23:18:49 Uhr MEZ

Meteor_20240114_231849.jpg

15.01.2024 | 02:23:58 Uhr MEZ

Meteor_20240115_022358.gif

Meteor_20240115_022358.jpg

15.01.2024 | 02:24:59 Uhr MEZ

Meteor_20240115_022459.gif

Meteor_20240115_022459.jpg

15.01.2024 | 05:12:12 Uhr MEZ

Meteor_20240115_051212.gif

Meteor_20240115_051212.gif

15.01.2024 | 05:50:58 Uhr MEZ

Meteor_20240115_055058.jpg

15.01.2024 | 05:52:10 Uhr MEZ

Meteor_20240115_055210.gif

Meteor_20240115_055210.jpg

 

14.01.2024

Gestern Abend gab es eine winzige 40 Minuten-Wolkenlücke - die wollte natürlich ausgefüllt werden.
Ich habe 181x10s=30 Minuten auf den Doppelcluster h / chi - Persei (NGC884 und NGC869) im Sternbild Perseus draufgehalten.

SENGC869 13012024

SENGC869 13012024np

Aufnahmedaten:

Datum: 13.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 181x10s = 30 Minuten mit dem Seestar| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

SENGC869 13012024ANT

 

Die Metore der Nacht:

13.01.2024 | 21:54:58 Uhr MEZ

Meteor_20240113_215458.gif

13.01.2024 | 23:46:50 Uhr MEZ

Meteor_20240113_234650.jpg

13.01.2024 | 23:55:12 Uhr MEZ

Meteor_20240113_235512.gif

Meteor_20240113_235512.jpg

14.01.2024 | 02:34:33 Uhr MEZ

Meteor_20240114_023433.jpg

14.01.2024 | 02:36:36 Uhr MEZ

Meteor_20240114_023636.gif

Meteor_20240114_023636.jpg

14.01.2024 | 03:23:34 Uhr MEZ

Meteor_20240114_032334.jpg

14.01.2024 | 03:48:30 Uhr MEZ

Meteor_20240114_034830.gif

Meteor_20240114_034830.jpg

14.01.2024 | 04:00:38 Uhr MEZ

Meteor_20240114_040038.jpg

14.01.2024 | 04:11:24 Uhr MEZ

Meteor_20240114_041124.gif

Meteor_20240114_041124.jpg

14.01.2024 | 04:13:27 Uhr MEZ

Meteor_20240114_041327.jpg

14.01.2024 | 04:25:14 Uhr MEZ

Meteor_20240114_042514.gif

Meteor_20240114_042514.jpg

14.01.2024 | 04:37:52 Uhr MEZ

Meteor_20240114_043752.jpg

14.01.2024 | 04:50:41 Uhr MEZ

Meteor_20240114_045041.jpg

12.01.2024

Die Nacht vom 11. auf den 12.01.2024 war neblig, aber ein paar Meteore haben es auf die Kamera geschafft:

11.01.2024 | 22:05:30 Uhr MEZ

Meteor_20240111_220530.gif

Meteor_20240111_220530.jpg

11.01.2024 | 22:19:10 Uhr MEZ

Meteor_20240111_221910.gif

Meteor_20240111_221910.jpg

11.01.2024 | 22:36:46 Uhr MEZ

Meteor_20240111_223646.jpg

11.01.2024 | 23:58:34 Uhr MEZ

Meteor_20240111_235834.jpg

12.01.2024 | 00:17:11 Uhr MEZ

Meteor_20240112_001711.gif

Meteor_20240112_001711.jpg

12.01.2024 | 00:39:44 Uhr MEZ

Meteor_20240112_003944.gif

Meteor_20240112_003944.jpg

12.01.2024 | 03:44:01 Uhr MEZ

Meteor_20240112_034401.gif

Meteor_20240112_034401.jpg

12.01.2024 | 03:47:47 Uhr MEZ

Meteor_20240112_034747.gif

Meteor_20240112_034747.jpg


11.01.2024

Letzte Nacht war eigentlich durchgehend Nebel angesagt. Der Himmel war nicht super transparent, aber es waren ein paar Sterne zu sehen.
Also habe ich das Seestar ohne große Erwartungen auf Spinne (IC417) und Fliege (NGC1931) im Fuhrmann ausgerichtet. Herausgekommen sind 900x10s = 2,5 Stunden Belichtung mit
dem integrierten Dual-Narrowband-Filter.

SEIC417 12012023

SEIC417 12012023np

Aufnahmedaten:

Datum: 10./11.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 900x10s = 2,5 Stunden mit dem Seestar Duo-Narrowband-Filter | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Kurzzeitig zeigte sich der Sternenhimmel von seiner besten Seite:

Sternenhimmel12012023 1

Der Orion geht hinter dem Eselstall unter... Aufnahme vom 12.01.2024 um 01:49Uhr MEZ

Aufnahmedaten:

Datum: 12.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Samyang AF 14/2,8 Objektiv | Belichtung 20 Sek.| Blende: 5,00 | ISO: 6400

Sternenhimmel12012023 1ANT

 

10.01.2024

Die zuerst klare Nacht vom 09. auf den 10.01.2024 ist ziemlich schnell einem Nebel gewichen. Ich habe das Seestar auf den IC405 "Flaming Star Nebula" im Fuhrmann ausgerichtet.
Der Zwerg hat tapfer gegen die Nebelschwaden angekämpft und es ist immerhin 931x10s = 2,59 Stunden einigermaßen brauchbares Material zusammengekommen.

SEIC405 09012024

SEIC405 09012024np

Aufnahmedaten:

Datum: 09.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 931x10s = 2,59 Stunden mit dem Seestar Duo-Narrowband-Filter | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Nur ein Meteor hat es auf die Kamera geschafft:

09.01.2024 | 19:16:45 Uhr MEZ

Meteor_20240109_191645.jpg

 

09.01.2024

Für die Nacht von Montag auf Dienstag 08./09.01.2024 hatte der Wetterbericht schon am Wochenende endlich eine klare Nacht angekündigt.
Nach langer Durststrecke - was habe ich mich darauf gefreut! Ich hatte große Pläne, ich wollte zum Beispiel meine neue Kamera mit dem C11 am Jupiter testen.

Ich hatte sogar extra meinen Firmenterminplaner so eingerichtet, dass ich eine Stunde früher abhauen kann...
Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Montag früh, 3 Uhr... Magenkrämpfe, Schüttelfrost,...
Den Rest der Nacht habe ich dann damit verbracht, mir die letzte Mahlzeit noch mal durch den Kopf gehen zu lassen.
An Arbeit war nicht zu denken - Ich habe den ganzen Tag gepennt. Gegen 16Uhr ging es bis auf die brüllenden Kopfschmerzen etwas besser und ich habe mich zur Reaktivierung
meiner Kreislauffunktion an die Stallarbeit gemacht - wenn die Viecher Hunger haben, müssen sie versorgt werden.
Bei EInbruch der Dämmerung habe ich dann noch eine Paracetamol extra eingeworfen. Ich war zwar immer noch total schlapp, aber hey - es ist CS!

Mir fehlte irgendwie die Energie um mein C11 freizuschaufeln, die klirrende Kälte machte es irgendwie nicht besser:

Winter06012024_2.jpg

Zum Glück habe ich meine Smarties. Ich wollte mir den Südhimmel anschauen, dazu muss ich an unser kleines Flüsschen umziehen. Als ich mein Gerödel ans Flußufer geschleppt
habe, saß der Schock tief... irgendwer hat den Knick beschnitten, hinter dem ich mein Gerödel immer so schön versteckt habe.
Toll, jetzt muss ich mir ein neues Plätzchen suchen. Wegen meines Energiemangels habe ich es dann gewagt und Stellina plus Seestar aufgestellt - alles offen von der Straße aus einsehbar.

Ich wollte mit der Stellina unbedingt mal den "CovalEns-Mosaikmodus" ausprobieren, also habe ich in der Stellina-App ein Feld um den M42 abgesteckt.
CovalEns schwenkt das Teleskop quasi kreisförmig um ein zentrales Objekt und vergrößert so das Sichtfeld. Leider vervielfacht sich dadurch auch die Belichtungszeit und APP ist heillos überfordert
mit dem Mosaik-Stack dieser Datenmenge... Egal, es war ein Versuch - ich habe ein wenig am Livestack-jpg herumgeschraubt - ansonsten kann das weg...

STM42COL_09012024.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 08./09.01.2024
Teleskop: Vaonis Stellina | Belichtung: 660x10 Sekunden = 1,83 Stunden | Bearbeitet mit PS

Mit dem Seestar wollte ich Thor's Helm / NGC2359 aufnehmen - das dauerte aber noch, bis der über dem Horizont auftauchte.
Quasi als Lückenbüsser wollte ich ein paar Galaxien im Walfisch aufnehmen, um meinen NGC-Katalog zu erweitern. Leider hat das Seestar irgendwie seit dem letzten Update arge Probleme mit dem Zentrieren einiger Objekte und zu allem Übel hat sich dann auch noch das Kabel von der Powerbank vertüddert und ist abgerissen...

usbc_seestar.jpg

Irgendwie hat all das nicht dafür gesorgt, das meine Kopfschmerzen besser wurden. Aber egal - von nichts kommt nichts...
Schließlich hat es dann doch geklappt mit meinem winzigen NGC-Potpourrie:

SENGC596_09012024ANT.jpg
SENGC596_09012024np.png

Aufnahmedaten:

Datum: 09.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 120x10s = 20 Minuten | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Das Bild enthält die Galaxien NGC586, NGC596, NGC600 sowie die "Fehleinschätzung" NGC607.
NGC607 wurde ursprünglich mal als "nebliges Objekt" erkannt - es handelt sich aber nur um zwei Sterne. Im Jahr 2024 kann ein Gerät von der Größe eines (kleinen) Toasters so etwas nachweisen!

Ich bin dann mit der Canon in den nahen Windpark um ein paar Fotos zu machen...

sternenhimmel08012024_1.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 08.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Samyang AF 14/2,8 Objektiv | Belichtung 20 Sek.| Blende: 6,62 | ISO: 6400

...da hörte ich plötzlich Stimmen und Gelächter aus Richtung meiner Teleskope. Ich bin dann - die Canon samt Stativ unter dem Arm - im Laufschritt (Feldweg 3cm Eisschicht, Jochen Gartenschlappen)
an das Flußufer. Von weitem blinkte mich ein blaues Licht an. Es war nur ein junges Pärchen, das mit Ihrem Hund Gassi gehen war - und der Hund hatte ein Disko-Halsband.

Durch den Sprint waren die Kopfschmerzen irgendwie vergessen. Ich sag's ja immer ... der Junge muss an die Luft!

Als bei der Stellina der erste Akkutausch anstand, habe ich dann nochmal ein "CovalEns"-Mosaik am Pferdekopf versucht.
Auch das war ziemlicher Schrott und das Bild hat rechts einen schönen Leuchtkranz vom Positionslicht einer Windmühle, die sich langsam ins Bild schob.
Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, da noch etwas dran zu verschlimmbessern und lasse den Livestack mal so stehen wie er ist:

ic434_livestack_CovalEns.jpg

Für mich taugt das nicht, da bin ich mit dem APO besser bedient...
Endlich ist dann NGC2359 / Sh2-298 Thor's Helmet im Canis Major aufgetaucht. Auch hier musste ich manuell zentrieren - das Seestar wollte einfach nicht...

SENGC2359_09012024.jpg
SENGC2359_09012024np.png

Aufnahmedaten:

Datum: 08./09.011.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 966x10s = 2,68 Stunden mit dem Seestar Duo-Narrowband-Filter | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Irgendwann habe ich mein Gerödel dann eingesammelt.
Der Stellina habe ich Akku Nummer 3 spendiert, für den Rest der Nacht auf die Auffahrt gestellt und auf den NGC7822 im Kepheus ausgerichtet.
Leider wieder im CovalEns-Modus und leider ist wieder (für die Belichtungszeit) nur Schrott dabei herausgekommen:

STNGC7822_09012023.jpg

Ich werde das Thema nicht weiter verfolgen.

Die Meteore der Nacht:

08.01.2024 | 18:54:56 Uhr MEZ

Meteor_20240108_185456.gif

08.01.2024 | 19:11:40 Uhr MEZ

Meteor_20240108_191140.gif

Meteor_20240108_191140.jpg

08.01.2024 | 20:38:26 Uhr MEZ

Meteor_20240108_203826.gif

08.01.2024 | 22:13:34 Uhr MEZ

Meteor_20240108_221334.gif

Meteor_20240108_221334.jpg

08.01.2024 | 23:15:34 Uhr MEZ

Meteor_20240108_231534.gif

Meteor_20240108_231534.jpg

08.01.2024 | 23:57:35 Uhr MEZ

Meteor_20240108_235735.gif

Meteor_20240108_235735.jpg

09.01.2024 | 00:06:38 Uhr MEZ

Meteor_20240109_000638.gif

Meteor_20240109_000638.jpg

09.01.2024 | 00:08:20 Uhr MEZ

Meteor_20240109_000820.gif

Meteor_20240109_000820.jpg

09.01.2024 | 00:12:26 Uhr MEZ

Meteor_20240109_001226.gif

Meteor_20240109_001226.jpg

09.01.2024 | 01:04:52 Uhr MEZ

Meteor_20240109_010452.gif

Meteor_20240109_010452.jpg

09.01.2024 | 01:48:26 Uhr MEZ

Meteor_20240109_014826.gif

09.01.2024 | 01:56:27 Uhr MEZ

Meteor_20240109_015627.jpg

09.01.2024 | 02:17:28 Uhr MEZ

Meteor_20240109_021728.jpg

09.01.2024 | 02:40:11 Uhr MEZ

Meteor_20240109_024011.jpg

09.01.2024 | 02:44:06 Uhr MEZ

Meteor_20240109_024406.gif

Meteor_20240109_024406.jpg

09.01.2024 | 03:02:23 Uhr MEZ

Meteor_20240109_030223.gif

Meteor_20240109_030223.jpg

09.01.2024 | 03:07:30 Uhr MEZ

Meteor_20240109_030730.gif

Meteor_20240109_030730.jpg

09.01.2024 | 04:59:43 Uhr MEZ

Meteor_20240109_045943.gif

Meteor_20240109_045943.jpg

09.01.2024 | 05:41:13 Uhr MEZ

Meteor_20240109_054113.gif

Meteor_20240109_054113.jpg

09.01.2024 | 06:23:45 Uhr MEZ

Meteor_20240109_062345.jpg

09.01.2024 | 06:43:54 Uhr MEZ

Meteor_20240109_064354.gif



Am Vormittag (zum Glück ist Dienstag, da habe ich frei) hatte die Sonne noch ein besonderes Schmankerl parat:

FLTransit_STSonne09012024.jpg

Aufnahmedaten:

Datum: 09.01.2024 | 10:55 Uhr MEZ
Teleskop: Vaonis Stellina | Einzelframe

Eine kleine Animation habe ich auch noch erstellt - es waren leider nur 4 frames, denn die Stellina kann nur Einzelbilder aufnehmen:

FLTransit STSonne09012024 pipp

...und nochmal ohne Flieger:

STSonne09012024

Aufnahmedaten:

Datum: 09.01.2024 | 10:49 Uhr MEZ
Teleskop: Vaonis Stellina | Einzelframe


ARs laut NOAA:

STSonne09012024ANT 

Mein Fazit - trotz aller Widrigkeiten: es hat sich gelohnt. Außerdem: eine Nacht unter dem Sternenhimmel und alle Beschwerden sind wie weggeblasen! ;-)

 

08.01.2024

Ein paar Meteore haben es durch ein paar kleinere Wolkenlücken geschafft:

07.01.2024 | 23:26:14 Uhr MEZ

Meteor_20240107_232614.gif

Meteor_20240107_232614.jpg

08.01.2024 | 00:34:02 Uhr MEZ

Meteor_20240108_003402.jpg

08.01.2024 | 00:39:30 Uhr MEZ

Meteor_20240108_003930.gif

Meteor_20240108_003930.jpg

08.01.2024 | 00:42:14 Uhr MEZ

Meteor_20240108_004214.jpg

08.01.2024 | 00:54:42 Uhr MEZ

Meteor_20240108_005442.jpg

 

07.01.2024

Nach einer längeren Schlechtwetterphase hat sich der Mond (23%, abnehmend) ausnahmsweise mal in einer Wolkenlücke gezeigt:

Mond07012024 1

Aufnahmedaten:

Datum: 07.01.2024 | 07:30 MEZ
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/2 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 7,00 EV (f/11,3) | ISO: 6400

Mond07012024 3

Aufnahmedaten:

Datum: 07.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/200 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 7,00 EV (f/11,3) | ISO: 800

In den frühen Morgenstunden klarte es plötzlich ein wenig auf und spontan haben es 4 kleine Meteore auf die Kamera geschafft:

07.01.2024 | 06:59:18 Uhr MEZ

Meteor_20240107_065918.jpg

07.01.2024 | 07:07:40 Uhr MEZ

Meteor_20240107_070740.jpg

07.01.2024 | 07:08:22 Uhr MEZ

Meteor_20240107_070822.jpg

07.01.2024 | 07:17:25 Uhr MEZ

Meteor_20240107_071725.jpg

Etwas später hat sich sogar die Sonne gezeigt:

STSonne07012024

Aufnahmedaten:

Datum: 07.01.2024 | 09:48 Uhr MEZ
Teleskop: Vaonis Stellina | Einzelframe


ARs laut NOAA:

STSonne07012024ANT

 

02.01.2024

Ein Frohes Neues Jahr - ich hoffe, Ihr seit gut reingekommen!

Gestern Nacht (01./02.01.2024) gab es eine kleine Wolkenlücke und ich konnte ein knappes Stündchen auf dem IC447 (=IC2169) Reflexionsnebel im Einhorn belichten.
Insgesamt 2 Mondnächte lang (1. Session: 95%) habe ich dem miesen Winterhimmel dieses Objekt abgerungen - die Gesamtintegrationszeit beträgt 1498x10s = 4,16 Stunden.
Da geht bestimmt (ohne Mond) noch mehr.

SEic447 k123 01012024

ic447np

Aufnahmedaten:

Datum: 25./26.11.2023, 01./02.01.2024
Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 1498x10s = 4,16 Stunden | gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

 

Der Neujahrs-Mond steht noch hell am Himmel, aber er nimmt langsam ab. Aktuell steht er bei 78%.

 

Mond01012023

Aufnahmedaten:

Datum: 01.01.2024
Kamera: Canon EOS R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/60 Sek.| Brennweite: 300mm | Blendenwert: 7,00 EV (f/11,3) | ISO: 400

Hier der erste Meteor, der es 2024 durch die Wolkendecke geschafft hat:

01.01.2024 | 22:18:54 Uhr MEZ

Meteor_20240101_221854.gif

Meteor_20240101_221854.jpg

 

at1

Da mich das "Astrofieber" gepackt hat, habe ich mich an einen Nachbau des AllSky-Kamera-Projektes von Thomas Jacquin gemacht. Auf seiner GitHub-Seite gibt es eine genaue Projektbeschreibung. Eine 125mm-Doppelmuffe (Sanitärrohr), 2 Muffenstopfen, eine Plexiglas-Kuppel, ein Raspberry Pi 4 und eine Kamera - fertig ist das Himmels-Observatorium. Der Raspberry fertigt über Nacht Bilder, Sternenspur-Aufnahmen (Star-Trails), Timelapse-Videos und Keogramme für die Bewölkungsanalyse an. Für die Star-Trail-Aufnahmen werden automatisch die Bilder analysiert und die Fotos mit Bewölkung werden entfernt. Am Ende der Nacht lädt ein Script dann die "Ausbeute" auf meinen Server hoch. Eine konfigurierbare web-Seite stellt der Autor ebenfalls auf GitHub zur Verfügung. Ich hoffe, dass es mir durch die Dauerbeobachtung des Himmels gelingt, zum Beispiel Bilder von Sternschnuppen "einzufangen".

Durch einen Klick auf den Button gelangt Ihr zu einem Live-Bild meines "Observatoriums"

Allsky-Livebild

© 2023 Sternwarte Muchelndorf

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