Der Sternenblog - Beitragsarchiv Februar 2025
28.02.2025
Die obligatorische Monats-Statistik für den Februar 2025 muss ich natürlich noch nachtragen!
Gezählt habe ich jeweils die besuchten Objekte pro Nacht (bzw. Tag bei Sonnenbeobachtung) - es ist also gelegentlich so, dass ich das selbe Objekt (z.B. zur Langzeitbelichtung) in mehreren Nächten aufgesucht habe. Bei der Erfassung von Sternhaufen und Galaxien und Nebeln habe ich jeweils alles gezählt, was auf meinen Bildern zu sehen ist (also z.B. alle Galaxien in einer Galaxiengruppe, jeweils als Einzelobjekt). Und ich habe natürlich nur eigene Aufnahmen gezählt, Remotebeobachtungen und Bildbearbeitungen sind nicht mitgezählt.
Ich komme für den Januar 2025 auf 11 Beobachtungstage / -nächte, das sind 1 weniger als im Februar 2024.
Folgende Objekte konnte ich ablichten:
27.02.2025
Gestern Abend konnte ich wieder eine kleine Lücke ausnutzen und habe das Origin 1222x10s = 3,39 Stunden auf den Offenen Sternhaufen Melotte 15 im Herzen des Herznebels IC1805 im Sternbild Kassiopeia ausgerichtet. Ich habe eine ganze Weile an diesem Bild herumgeschraubt und so richtig flasht mich das Ergebnis nicht.
Evt. habe ich es mit dem Schärfen ein bisschen übertrieben und die RASA-Halos an den helleren Sternen nerven auch ein wenig.
Ich habe mir jetzt den "TS Anti-Halo" UV/IR-Cut Filter bestellt - mal schauen, ob das die Sternabbildung verbessert.
Aufnahmedaten:
Datum: 26.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1222x10s = 3,39 Stunden | bearbeitet mit PI und PS
Mit meinem Seestar S30 habe ich weiter am Spaghetti-Nebel belichtet und meine 3 Seestar S50 haben fleissig weiter Licht am Orion-Widefield gesammelt.
Schon klasse, wie viele Mosaik-Kacheln wir aktuell bereits zusammenbekommen haben:
Und damit ist mein astronomischer Februar dann auch abgeschlossen, der März kann kommen.
Leider werden die Nächte dann auch schon wieder kürzer, aber irgendwas ist ja immer!
24.02.2025
Letzte Nacht (23./24.02.2025) hat meine Meteor-Kamera nur einen Meteor gefangen... aber einen schönen!
23.02.2025 | 20:25:52 Uhr MESZ
23.02.2025
Noch einen letzter Planetary, damit sind meine Telescope-Live-Credits dann für die nächsten 4 Wochen auch schon wieder verbraten...
Der NGC1514 ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Stier und ist in den Wintermonaten auch bei uns zu beobachten.
Diesmal stammen die Daten vom IC Astronomy Observatory in Oria, Almería in Spanien. Das aufnehmende Teleskop ist ein Takahashi FSQ-106ED mit einer QHY 600M Pro.
Die Daten lagen als SHO vor und ich habe die Schmalbanddaten im Pixinsight mit Pixelmath in bewährter Weise wie folgt kombiniert:
R=.4*HA + .6*SII
G=.4*OIII + .3*HA + .3*SII
B=OIII
Aufnahmedaten:
Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live
Teleskop: Takahashi FSQ-106ED | Kamera QHY 600M Pro | 10x120s SII, 10x120s HA und 10x120s OIII = 60 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
22.02.2025
Ich hatte heute Abend kurz das Origin draussen und konnte etwas Licht auf dem NGC6543 Cat's Eye Nebula sammeln.
Nach 84 frames hat das Origin leider abgebrochen, da kamen schon die ersten Wolken. Ich habe eine erste Probebearbeitung gemacht, das Objekt braucht
aber noch viel mehr Licht! So sieht das nach 1802x10s = 5 Stunden mit dem Origin aus:
Aufnahmedaten:
Datum: 19./20. und 22.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1802x10s = 5 Stunden| bearbeitet mit PI und PS
21.02.2025
Gestern hat mir TL meine monatlichen 5 Credits gutgeschrieben und ich konnte ein wenig den Südsternhimmel "abgrasen".
Ich habe mich für zwei Datensätze des planetarischen Nebels NGC5189 / IC4274 im Sternbild Fliege entschieden.
Die Daten lagen als SHO vor und ich habe die Schmalbanddaten im Pixinsight mit Pixelmath wie folgt kombiniert:
R=.4*HA + .6*SII
G=.4*OIII + .3*HA + .3*SII
B=OIII
Das Aufnahmeteleskop war wieder mal mein "Lieblingsgerät" - das Planewave CDK24 (das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor), die Kamera war aber diesmal eine FLI PL 9000 CCD-Kamera. Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.
Aufnahmedaten:
Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live
Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera FLI PL 9000 | 4x600s SII, 4x600s HA und 4x600s OIII = 2 Stunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
crop:
Und noch ein PN vom Südhimmel: der IC5150 (=IC5148) "Spare Tyre Nebula" im Sternbild Kranich.
Die Daten lagen wieder als SHO vor und ich habe die Schmalbanddaten im Pixinsight mit Pixelmath wie folgt kombiniert:
R=.4*HA + .6*SII
G=.4*OIII + .3*HA + .3*SII
B=OIII
Das Aufnahmeteleskop ist erneut das Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war diesmal eine QHY 600M Pro.
Aufnahmeort ist wieder das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.
Aufnahmedaten:
Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live
Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | 8x300s SII, 9x300s HA und 7x300s OIII = 2 Stunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Ich habe das Bild übrigens nicht entrauscht, das kam schon so "smooth" vom Chilenischen Himmel!
20.02.2025
Letzte Nacht habe ich den IC405 "Flaming Star Nebula" im Sternbild Fuhrmann besucht.
Mit dem Origin konnte ich 1528x10s = 4,24 Stunden Licht einsammeln:
Aufnahmedaten:
Datum: 19./20..02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1528x10s = 4,24 Stunden|bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Ich bin dann auf den NGC6543 "Cat's Eye Nebula" geschwenkt. 1718x10s Licht konnte ich sammeln, das Objekt ist ziemlich lichtschwach und braucht noch deutlich
mehr Integrationszeit.
Meine drei Seestars haben fleissig weiter Licht für das Astrotreff Orion-Gemeinschaftsprojekt gesammelt, schon toll, was da bisher zusammengekommen ist:
Das Seestar S30 konnte im Mosaikmodus weiter am Spaghetti-Nebel Sh2-240 / Simeis 147 sammeln.
Jetzt kann man bei ganz starker Streckung schon ein paar zarte Strukturen erkennen:
Das wird auf jeden Fall ein "Langzeit-Projekt" ;-)
In den frühen Morgenstunden gab es noch ein kleines Polarlicht zu bestaunen, ich habe es leider nicht live gesehen, aber meine Himmelkameras
haben es aufgezeichnet:
Allsky:
Meteorkamera:
Ebenfalls spektakulär am Himmel der letzten Nacht (es gab jede dazu jede Menge Presse-Mitteilungen) - Der Eintritt von Trümmerteilen einer Falcon-9-Rakete von Elon:
19.02.2025
Wahnsinn, es geht weiter mit dem CS!
Mein Origin hat heute die Nachtschicht am Wolf-Rayet-Ringnebel NGC2359 (aka "Thor's Helmet") im Canis Major begonnen.
Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 541x10s = 90 Minuten.
Aufnahmedaten:
Datum: 18.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 541x10s = 90 Minuten| bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Am NGC7380 / Sh2-142 Wizard-Nebula ("Zaubernebel") im Kepheus konnte ich auch nochmal "nachlegen".
Insgesamt habe ich 3572x10s = 9,92 Stunden Licht gesammmelt.
So richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht, ich habe mich bei diesem Objekt mit der Bearbeitung ziemlich schwer getan.
Naja... vielleicht rolle ich das Thema nochmal neu auf, mal sehn...
Aufnahmedaten:
Datum: 17.02. und 18.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 3572x10s = 9,92 Stunden| gestackt mit APP|bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Mit dem S30 konnte ich weiteres Licht am Sh2-240 sammeln und die alle drei Seestars waren mal wieder mit dem Astrotreff Gemeinschaftsprojekt "Orion-Mosiak" beschäftigt.
Am Morgen beim Abbauen konnte ich dann noch unseren Mond besuchen, der steht aktuell bei 66%, abnehmend.
Die Aufnahme habe ich wieder im Snapshot-Modus (500μs / ISO100) gemacht:
Aufnahmedaten:
Datum: 19.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Einzelbild 500μs / ISO100 | bearbeitet mit PS
18.02.2025
Wow, war das eine klare Nacht gestern!
Mein Fokus lag auf dem Sammeln von Kacheln für unser Seestar-Gemeinschaftsprojekt, aber meine anderen Smarties (Origin und S30) waren auch aktiv.
So stand ich dann mit 5 Teleskopen draussen und habe versucht, den Flohzirkus einigermassen zu koordinieren.
Mit dem Origin habe ich u.A. die NGC891 Galaxie im Sternbild Andromeda abgelichtet. 183x10s = 30 Minuten sind dabei herausgekommen:
Aufnahmedaten:
Datum: 17.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 183x10s = 30 Minuten| bearbeitet mit PI und PS
Ein weiter Fang der Nacht vom 17. auf den 18.02.2025: der M13 / NGC6205 Herkuleshaufen im Sternbild Herkules.
Für dieses Bild habe ich 362x10s = 1 Stunde Licht gesammelt.
Die RASA-Halos an den dicken Sternen habe ich mal so gelassen - irgendwie habe ich mich dran gewöhnt. Ist ja quasi auch nichts anderes wie ein Newton-Spike in hässlich! ;)
Die Galaxie oben links ist die NGC6207:
Weiter zum nächsten Objekt:
Ich hatte mir letzte Nacht u.a. die M82 / NGC3034 "Zigarrengalaxie" im Ursa Major vorgenommen. Vor einiger Zeit hatte ich die mit dem Origin schonmal als Beifang zur M81 eingefangen, jetzt wollte ich nochmal schauen, ob ich die Jets ein bisschen "prominenter" darstellen kann.
Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 745x10s = 2,07 Stunden:
Aufnahmedaten:
Datum: 17./18.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 745x10s = 2,07 Stunden| bearbeitet mit PI und PS
Origin-Objekt Nummer 4 der vergangenen Nacht war Arp273 im Sternbild Andromeda.
Arp273 besteht aus den miteinander interagierenden Galaxien UGC1810 und UGC1813. Man nimmt an, dass die kleinere UGC1813 die größere UGC1810 durchquert hat.
Belichtet habe ich 795x10s = 2,21 Stunden. Das Bild ist ein Crop, aber in original Auflösung (nicht vergrößert).
Aufnahmedaten:
Datum: 17.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 795x10s = 2,21 Stunden| gestackt mit APP|bearbeitet mit PI und PS
Bis zum Sonnenaufgang habe ich das Origin dann noch auf den NGC7380 "Wizard-Nebula" geschwenkt - der barucht aber noch ein bisschen mehr Licht.
Bisher habe ich 1198x10s = 3,33 Stunden Licht gesammelt - das reicht leider noch nicht. Mal schauen, vielleicht lege ich heute Abend nach.
Zum Glück ist hier ja gerade "Schönwetter-Katastrophe" !
Aufnahmedaten:
Datum: 18.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 1198x10s = 3,33 Stunden| gestackt mit APP|bearbeitet mit PI und PS
Mein Seestar S30 hatte ich auf den Sh2-240 (aka Simeis 147) "Spaghetti Nebula" gerichtet. Der Supernova-Überrestt ist riesengroß und leuchtet sehr schwach,
da werde ich einige Nächte dran belichten müssen.
Tagsüber konnte ich dann das Origin mit dem Baader ASTF160 Filter an der Sonne testen.
Ich hatte es ja schon an anderer Stelle erwähnt:
solange es keinen Solarmodus gibt, ist das relativ mühsam. Ich habe mir einen Sonnenfinder auf den Tubus montiert und habe dann das Teleskop mit gelösten Kupplungen händisch auf die Sonne ausgerichtet. Man kann noch kein Video aufnehmen, nur Einzelbilder. Es gibt kein solares Tracking, und man muss Belichtung, ISO und Fokus händisch einstellen.Ich bin bei 1μs und ISO100 gelandet, mein Fokus steht bei Stellung "17560". Naja - das wird schon noch kommen - ist ja noch ein ganz frisches Produkt.
Aufnahmedaten:
Datum: 18.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Einzelbild 1μs / ISO100 | bearbeitet PS
ARs laut NOAA:
17.02.2025
Letzte Nacht war es endlich mal durchgehend klar. Der Mond ist aktuell auch "spät dran" und nervt nur in der zweiten Nachthälfte.
Ich habe meine Aufnahmesession mit dem "Konus-Nebel" im NGC2264 im Sternbild Einhorn begonnen.
Der Konusnebel ist eine Dunkelwolke, die vor einem HII-Gebiet liegt, NGC2264 bezeichnet das komplette Areal aus HII-Gebiet, Dunkelwolke, Offenem Sternhaufen (Christmastree-Cluster) und diffusem Nebel.
Aufnahmedaten:
Datum: 16.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 662x10s = 1,84 Stunden | bearbeitet mit PI und PS
Als nächstes Ziel hatte ich mir den IC1396A "Elephant's Trunk Nebula" im Sternbild Kepheus ausgesucht.
Die Globule gehört zu IC1396, einem HII-Gebiet mit eingebettetem Sternhaufen:
Zum Abschluß habe ich das Origin dann auf den NGC7635 "Bubble Nebula" im Sternbild Kassiopeia geschwenkt.
Leider wurde die Aufnahme nach 292x10s = 49 Minuten abgebrochen - der Speicher des Origin war voll...
Aufnahmedaten:
Datum: 17.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 292x10s = 49 Minuten| gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS
16.02.2025
Kein vernunftbegabter Astrofotograf hätte bei den Konditionen gestern Abend ein Teleskop vor die Tür gestellt.
Der Himmel war milchig und neben den vorherrschenden Schleierwolken zogen immer wieder dichte Wolkenfelder durch.
Zum Glück ist "Vernunft" für mich ein Fremdwort und ich habe das Origin trotzdem vor die Tür geworfen!
Erst beim 7. Initialisierungs-Versuch hat das Gerät platesolven können. Vorher kam immer die Meldung "zu wenig Sterne".
Ich bin dann auf den NGC1975 "Running Man" im Orion geschwenkt. Und immerhin: 403x10s = 67 Minuten Licht konnte ich von dem Objekt einfangen.
Ich habe mich etwas schwer getan mit der Bearbeitung, aber für die Umstände finde ich das Ergebnis einigermassen brauchbar:
Aufnahmedaten:
Datum: 15.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 426x10s = 1,18 Stunden | bearbeitet mit PI und PS
Nach dem Running Man bin ich dann mutig geworden und habe noch einen kurzen Blick auf die NGC2403 Galaxie im Sternbild Giraffe geworfen.
Das war nach - kurzer Peilung - die einzig halbwegs wolkenfreie Stelle am Himmel.
Nach 350x10s = 58 Minuten hat das Origin die Beobachtung dann eigenständig abgebrochen - es waren einfach keine Sterne mehr zu sehen.
Und trotzdem: auch hier hat die f/2.2 Optik herausgeholt, was möglich war. Schon cool... das ist quasi "Schlechtwetter-Astrofotografie".
Aufnahmedaten:
Datum: 15.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 350x10s = 58 Minuten | bearbeitet mit PI und PS
Mir ist natürlich klar, dass beide Aufnahmen keine Knaller geworden sind - aber für die Bedingungen... Ich vergebe jedenfalls einen weiteren Pluspunkt an die Firma Celestron!
14.02.2025
Meine letzten TL-Credits habe ich für einen LRGB-Datensatz der Galaxie NGC1232 im Sternbild Eridanus am Südsternhimmel verwendet. Die Balken-Spiralgalaxie ist Teil des Eridanus-Galaxienhaufens.
Halton Arp hat die Galaxie zusammen mit ihrer Begleitgalaxie PGC11834 (aka NGC1232A) als Arp 41 katalogisiert.
Das Aufnahmeteleskop ist erneut das Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war eine QHY 600M Pro. Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.
Die Rohdaten lagen als LRGB vor, die Daten habe ich mit dem LRGBCombination-Prozess in Pixinsight kombiniert und gestreckt habe ich das ganze mit dem Pixelmath-Script "Bills_Streched_Unlinked_v4" von Bill Blanshan.
Aufnahmedaten:
Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live
Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | 3x300s L, 3x300s R, 3x300s G und 3x300s B = 1 Stunde| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
11.02.2025
Gestern Abend waren die Bedingungen für die Astrofotografie mies: es ist fast Vollmond, ein böhiger Ostwind weht und es ziehen immer wieder Wolkenfelder durch.
Ich habe gegen 19Uhr trotzdem das Origin vor die Tür gestellt und konnte die Wolkenlücke Richtung Süden für eine Aufnahme des M1/NGC1952 "Crab-Nebula" nutzen.
601x10s = 1,67 Stunden brauchbare Frames konnte ich sammeln, dann kamen vorerst die Wolken wieder:
Aufnahmedaten:
Datum: 10.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 601x10s = 1,67 Stunden | bearbeitet mit PI und PS
Der Mond steht aktuell bei 93% zunehmend, steht prominent am Himmel und überstrahlt mal wieder alles:
Aufnahmedaten:
Datum: 10.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Einzelframe | bearbeitet mit PI und PS
Ab 3Uhr Morgens konnte ich dann noch ein bisschen am NGC7023 Irisnebel weiterbelichten, die Aufnahme wurde dann irgendann durch die Windböen (=verzogene Sterne) abgebrochen. Das "Gesamt-Kunstwerk" war irgendwie eine schwere Geburt: alle Aufnahmen sind bei Mond, Wind und Bodennebel entstanden. Unter diesen miesen Bedingungen habe ich dem Himmel in mehreren Nächten immerhin 1108x10s = 2,8 Stunden abgetrotzt:
Aufnahmedaten:
Datum: 30.01./03.02./06.02. und 10.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 1108x10s = 2,8 Stunden | bearbeitet mit PI und PS
Ab ca. 5Uhr konnte ich dann noch ein wenig Licht vom M27 / NGC6853 Hantelnebel im Sternbild Fuchs einfangen.
Zu dieser Jahreszeit steht das Objekt noch ziemlich dicht am Horizont, ich konnte vor Sonnenaufgang aber 426x10s = 1,18 Stunden belichten:
Aufnahmedaten:
Datum: 11.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 426x10s = 1,18 Stunden | bearbeitet mit PI und PS
09.02.2025
Heute habe ich - wetterbedingt - mal wieder ein paar Daten aus Chile bearbeitet.
Zuerst der NGC2626, das ist ein Emissionsnebel und Reflexionsnebel im Sternbild Vela (Segel des Schiffes) :
Aufnahmedaten:
Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live
Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | 15x300s L, 17x300s R, 17x300s G und 18x300s B = 5,59 Stunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Das Aufnahmeteleskop ist erneut das Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war eine QHY 600M Pro.
Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.
Die Rohdaten lagen als LRGB vor, die Daten habe ich mit dem LRGBCombination-Prozess in Pixinsight kombiniert und gestreckt habe ich das ganze mit dem Pixelmath-Script "Bills_Streched_Unlinked_v4" von Bill Blanshan.
Als zweites habe ich mir dann die "Cometary Globules" CG30 und CG31 im Gum-Nebel im Sternbild Vela vorgenommen:
Aufnahmedaten:
Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live
Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | 15x300s L, 15x600s HA, 17x300s G und 15x300s R (B+G-Kanäle sind künstlich) = 5 Stunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS
Der Telescope-Live Rohdatensatz wurde mir als LRGB angepriesen, enthielt jedoch nur R, Ha und Luminanz. Vermutlich hat da der Praktikant gepennt.
Ich hatte also weder einen Blau noch einen Grünkanal und habe mir mit viel Probieren in Pixelmath etwas zusammengebastelt:
R = 0.5 * R + 0.5 * Ha
G= 0.7* R + 0.3 * L
B = 0.5 * (L - R)
Das Ergebnis war ein bisschen "blaustichig", das habe ich mir im Photoshop hingekurbelt. Zusätzlich habe ich nochmal die HA-Ebene im Modus "Negativ Multiplizieren" mit Tonwertkorrektur eingemischt.
Das Aufnahmeteleskop ist erneut das Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war aber diesmal eine FLI PL 9000 CCD-Kamera.
Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.
08.02.2025
Heute Morgen um kurz vor 5Uhr gab es eine winzige Wolkenlücke. Da ich mich um diese Zeit in der Regel auf die Stallarbeit vorbereite, habe ich gleich mal das Origin vor die Tür geworfen.Ich konnte immerhin 105x10s = 18 Minuten Licht vom M97 / NGC5587 Eulennebel im Ursa Major einsammeln - man nimmt ja, was man kriegen kann...
Im Zusammenhang mit dem Eulennebel bin ich auf eine Zeichnung von Lord Rosse von 1848 gestossen und habe dabei herausgefunden, das er der wahre Erfinder des Emojis sein dürfte! ;-)
Aufnahmedaten:
Datum: 08.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 105x10s = 18 Minuten | bearbeitet mit PI und PS
04.02.2025
Heute ganz früh am Morgen gab es einen kleinen Moment CS und ich habe mit dem Origin die M63 / NGC5055 Sunflower-Galaxie im Sternbild Jagdhunde abgelichtet.
Nach 214x10s = 36 Minuten war leider schon wieder Schluss, da haben sich die Wolken ins Bild geschoben:
Aufnahmedaten:
Datum: 04.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 214x10s = 36 Minuten | bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Außerdem habe ich mich mal an eine schnelle Probebearbeitung des Stacks einen winzigen Teils unseres Orion-Mosaik-Gemeinschaftsprojektes im Astrotreff gemacht:
Ich freue mich schon auf das Gesamtergebnis, es sammeln sich so langsam unglaubliche Datenmengen an.
03.02.2025
Gestern schielte ich gegen 23:30 Uhr aus dem Dachfenster und es schien klar zu sein. Für eine Orion-Kachel für unser Gemeinschaftsprojekt war es schon zu spät, um den überhaupt noch zu erwischen, musste ich das Origin weit auf den Acker tragen. Und natürlich zog SOFORT ein Bodennebel auf.
Egal, ich habe die Tauheizung auf "maximale Aggressivität" geschaltet und das Teleskop hat tapfer durch den Nebel gepikt und immerhin etwas "Nutzsignal" vom M42 eingefangen.
Trotz der Umstände ist nach 166x10s = 28 Minuten etwas auf dem Chip gelandet.
Aufnahmedaten:
Datum: 02.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 166x10s = 28 Minuten | bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Als ich mit dem "Bodennebel-Bild" vom M42 fertig war, blieb noch etwas Zeit, bis die richtig dicken Wolken wieder anrückten.
Ich habe das Origin dann nochmal auf den NGC2244 (aka Caldwell 50) ausgerichtet - das ist ein Offener Sternhaufen vom Trumpler Typ II3p im Rosettennebel (NGC2237,NGC2238,NGC2239 und NGC2246).
Die Bedingungen waren wirklich mies, der Bodennebel wurde immer dichter und im Licht der Stirnlampe sah es aus, als würde man durch einen Regenschauer spazieren.
Das Origin hat sich trotzdem wacker geschlagen (Dew-Heater auf Anschlag) und ich konnte immerhin 460x10s = 77 Minuten Licht sammeln:
Aufnahmedaten:
Datum: 03.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 460x10s = 28 Minuten | bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
01.02.2025
Heute Morgen (01.02.2025) ab 4 Uhr gab es eine Wolkenlücke.
Ich habe das Origin auf die M101 / NGC5457 Pinwheel Galaxie im Ursa Major ausgerichtet und habe 260x10s = 43 Minuten Licht eingefangen.
Aufnahmedaten:
Datum: 01.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 260x10s = 43 Minuten | bearbeitet mit PI und PS
Nachdem ich die M101 im Kasten hatte, habe ich das Origin auf die M51 (aka NGC5194/NGC5195) Whirlpool Galaxie im Sternbild Jagdhunde geschwenkt.
Von der Galaxie konnte ich 280x10s = 47 Minuten Licht sammeln, dann zog ein dichter Nebel auf.
Aufnahmedaten:
Datum: 01.02.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 280x10s = 47 Minuten | bearbeitet mit PI und PS


































































