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Non est ad astra mollis e terris via.

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Non est ad astra mollis e terris via.





Der Sternenblog - Beitragsarchiv Januar 2025



31.01.2025

Gestern Abend gab es schon wieder eine kleine Lücke zwischen den Regengebieten und ich konnte das Origin für ein "2nd Light" vor die Tür stellen. Das Ding ist zwar kein Leichtgewicht aber wirklich beeindruckend schnell einsatzbereit - viel schneller als das Seestar!

Ich habe 452x10s = 1,25 Stunden vom M78 / NGC2068 (aka "Casper the friendly Ghost") im Orion einfangen können:

Aufnahmedaten:

Datum: 30.01.2025

Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 452x10s = 1,25 Stunden | bearbeitet mit PI und PS

Norden ist oben!



30.01.2025

Kaum ist das RASA da, schon machen die Wolken Platz. Von wegen Neuanschaffung und kein CS.

Heute Morgen um kurz nach 3Uhr funkelten mich die Sterne an! Die Gelegenheit für einen Test des Origin!

Nach dem Einschalten wollte sich das Teleskop sofort initialisieren. Ich bin ja in der Welt der Smartteleskope einigermaßen zuhause aber mich hat doch verblüfft, wie schnell das ging. Inklusive Autofokus ist die Kiste in 0,nix einsatzbereit - das geht schneller als bei Seestar. Auch der Schwenk zum Objekt und das dazu nötige Platesolving ging rasend schnell (ebenfalls schneller als beim Seestar).

Ich habe auf dem NGC7023 Irisnebel begonnen. Wahnsinn, was da bereits nach einer Minute zu sehen ist, das hat mich wirklich beeindruckt. Ich habe das Origin dann laufenlassen und bin kurz reingegangen. Nach ein paar Minuten ist dann ein winziges Wolkenfeld durchgezogen...und das Gerät hat die Aufnahme beendet. Ok, das geht m.E. gar nicht - das Seestar macht in solchen Fällen einfach weiter, wenn die Wolken weg sind und verwirft die schlechten Frames. Da muß Celestron auf jeden Fall noch dran arbeiten.

Aber das Gerät ist ja noch ziemlich neu. Ich Depp hatte leider den Schalter "Rohdaten Speichern" nicht aktiviert. Aber für schnell aus dem Bett gefallen und im Halbschlaf zum allerersten Mal das Origin benutzt kann man vermutlich nicht mehr erwarten.

Immerhin - die fertigen Linearstacks waren auf dem Chip. Es waren wirklich kurze Gesamt-Integrationszeiten von jeweils ca. 20 Minuten und ich finde das Ergebnis verblüffend.

NGC 7023 - nur 123x10s = 20 Minuten:

Da es sich in Richtung Irisnebel ein wenig zugezogen hatte, bin ich dann zur Bodes Galaxie (M81/NGC3031) umgeschwenkt.

M81 - nur 113x10s = 19 Minuten:

Die Bilder sind nur ge-BlurX-t, gestreckt und auf 1024px herunterskaliert - ansonsten ist da nichts bearbeitet. Das integrierte KI-Gedöns hatte ich abgeschaltet - das bleibt auch so.

Die Bildfeldrotation macht sich natürlich auch beim Origin unangenehm bemerkbar - hier könnte (wie bei Seestar) ein Mosaik-Modus helfen. Aber das Gerät ist ja noch nicht sehr lange auf dem Markt - wenn die Jungs bei Celestron nur halb so innovativ sind wie die Entwickler von ZWO, dann könnte das Origin ein großartiges Produkt werden!

Eine schnelle Bearbeitung der 19 Minuten-Aufnahme von M81 (mit M82 als Beifang) in Pixinsight und Photoshop habe ich auch noch gemacht:

Aufnahmedaten:

Datum: 30.01.2025

Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung: 113x10s = 19 Minuten | bearbeitet mit PI und PS



29.01.2025

Juhu - heute ist nach langer Wartezeit endlich mein Origin angekommen. Ich kann es kaum erwarten, dem schnellen RASA-Teleskop den Himmel zu zeigen!



28.01.2025

Für letzte Nacht hatte der Wetterbericht eigentlich eine komplett klare Nacht vorhergesagt. Ich hatte schon alle 3 Seestar S50 auf den Orion ausgerichtet und hatte für unser Gemeinschafts-Mosaik bereits die ersten zwei Kacheln geframed... da kamen die Wolken. Unglaublich - von jetzt auf gleich wurde die Prognose auf komplett bewölkt umgestellt und ich musste wieder abbauen.

Um 3 Uhr wurde es dann besser, aber leider auch nicht richtig gut. Ich hatte meine drei Sehsterne im Mosaikmodus auf die beiden Kugelsternhaufen M53/NGC5024 und NGC5053 im Sternbild Haar der Berenike geschwenkt.

Leider wurde auch diese angeblich "wolkenfreie" Strecke immer wieder von großflächigen Wolkenfeldern durchzogen. Zum Glück machen die Seestars in der nächsten Lücke dann einfach weiter. Mit allen 3 Geräten zusammen konnte ich - immerhin - 215x10s = 36 Minuten Licht aus dem miesen Himmel quetschen:

Aufnahmedaten:

Datum: 28.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 215x10s = 36 Minuten im Mosaik-Modus | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS



Und während meine 3 Seestar S50 sich an den Kugelsternhaufen M53 und NGC5053 ausgetobt haben, hat sich mein S30 am Irisnebel NGC7023 im Kepheus versucht.

Ich hatte diesmal keinen Mosaik-Modus verwendet, deshalb ist die Netto-Belichtungszeit auch entsprechend höher.

Ich konnte immerhin 427x10s = 1,19 Stunden Licht auf dem Objekt sammeln.

Ich denke, ich werde da nochmal nachlegen - vielleicht gibt es ja mit entsprechender Gesamt-Integrationszeit ein ähnliches Ergebnis wie mit dem Seestar S50.

Aufnahmedaten:

Datum: 28.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 427x10s = 1,19 Stunden | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS




26.01.2025

Gestern Abend (25.01.2025) war es bis 20:15 Uhr klar und ich konnte mit dem S30 noch ein wenig Licht am Cirrus-Komplex nachlegen.

In zwei Nächten konnte ich 561x10s = 1,56 Stunden Licht sammeln:

Aufnahmedaten:

Datum: 19.01. und 25.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 561x10s = 1,56 Stunden mit Dual-Narrowband-Filter im Mosaik-Modus | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS



22.01.2025

...und noch ein Bildchen aus Chile: Abell 21 (aka Sh2-274) "Medusa-Nebel im Sternbild Zwillinge.

Ich habe 2 Sessions an Schmalbanddaten heruntergeladen und habe die Stacks in Pixinsight Pixelmath zunächst klassisch nach "Hubble-Art" kombiniert:

R: SII, G: Ha, B: OIII

Gestreckt habe ich das ganze mit "Bills_Streched_Unlinked_v4" und danach habe ich das "ModifiedSCNR_v5" drüberlaufen lassen (beides Pixelmath-Scripte von Bill Blanshan).

Das Aufnahmeteleskop ist erneut das Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war eine QHY 600M Pro.

Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile:

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | 6x300s SII, 7x300s Ha, 9x300s OIII = 1,83 Stunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Norden ist oben!



21.01.2025

Das Wetter ist schlecht, bei Telescope-Live hat ein neuer Abrechnungs-Monat begonnen und ich habe neue Credits auf mein Konto gebucht bekommen. ;-)

Ich habe mich gleich mal für Abell 33 - den "Diamond Ring Nebula" im Sternbild Wasserschlange begeistert.

Ich habe 2 Datensätze heruntergeladen: 1h LRGB und 40 Minuten OIII.

Die Daten habe ich in PI mit Pixelmath wie folgt verheiratet:

R = L * 0.5 + R * 0.5

G = L * 0.5 + G * 0.5 + OIII * 0.5

B = L * 0.5 + B * 0.5 + OIII


Das Aufnahmeteleskop ist erneut das Planewave CDK24 - das ist ein korrigierter 24" Dall Kirkham Reflektor, die Kamera war eine QHY 600M Pro.

Aufnahmeort ist das El Sauce Observatory in Rio Hurtado in der Coquimbo Region in Chile.

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Planewave CDK24 | Kamera QHY 600M Pro | 3x300s Luminanz, 3x300s R, 3x300s G, 3x300s B und 8x300s OIII = 1,67 Stunden| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS

Norden ist oben!



20.01.2025

Gestern Abend konnte ich mit meinen 3 Seestars weiteres Licht für unser Astrotreff-Gemeinschaftsprojekt "Orion-Mosaik" sammeln.

Es gibt schon ganz ordentliche Fortschritte:

Mein S30 hatte ich zuerst auf den Cirrus-Komplex ausgerichtet.

Der Cirrus-Komplex ist ein Supernova-Überbleibsel (SNR, Supernova Remnant) im Sternbild Schwan und besteht u.A. aus den NGC-Objekten NGC6992 ( aka "Die Knochenhand"), NGC6974, NGC6979 und NGC6960.

Das Objekt braucht noch viel mehr Licht, es verschwindet bei mir aktuell leider irgendwann im Windpark nebenan. Bei 351x10s = 59 Minuten war deshalb leider Schluss, ich werde da nochmal nachlegen. Gestackt habe ich wieder im APP, denn der S30-Stack hatte (mal wieder) eine hässliche Sat-Spur. Immerhin hat es für eine erste "Arbeitsversion" gereicht.

Jedenfalls passt (im Mosaik-Modus) alles perfekt auf den Chip, das kommt einem "Widefield" doch schon ziemlich nahe:

Aufnahmedaten:

Datum: 19.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 351x10s = 59 Minuten im Mosaik-Modus | bearbeitet mit PI und PS

Als die "großen" Seestars dann am Orion waren, wollte das kleine S30 auch mitspielen und ich habe es im Mosaikmodus auf den M42 angesetzt. 

Nach 234x10s = 39 Minuten war leider Schluss - Baum im Weg...

Außerdem hatte Elon mit einer Doppelspur direkt durch den M42 gepikt - das hat die bordeigene Stackingroutine des S30 nicht weggerechnet bekommen.

Dafür ist es mir aber erstmals gelungen, ein Seestar-Mosaik im AstroPixelProcessor zu stacken. APP hat die Spuren dann mit Kappa-Sigma gut wegbekommen.

Aufnahmedaten:

Datum: 19.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung:234x10s = 39 Minuten im Mosaik-Modus | bearbeitet mit PI und PS



19.01.2025

Heute Morgen (19.01.2025) gegen 3 Uhr verschwand plötzlich der Nebel und es wurde klar. Der helle Mond stand zwar noch hoch am Himmel, aber egal...

Ich habe das S30 in die Kälte gestellt und konnte 495x10s = 1,38 Stunden im Mosaikmodus auf dem Emissionsnebel NGC7822 / Sh2-171 im Sternbild Kepheus belichten.

Neben dem Offenen Sternhaufen Berkeley 59 enthält das Bild jede Menge Objekte aus Lynds' Katalogen: LBN 580, 583, 584, 586, 588 sowie LDN 1267, 1268, 1269, 1270 und 1275.

Aufnahmedaten:

Datum: 19.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 495x10s = 1,38 Stunden im Mosaik-Modus | bearbeitet mit PI und PS

Ich habe mich dann noch mit einem S50 auf das Sternbild Kassiopeia gestürzt.

Eingefangen habe ich die 4 Offenen Sternhaufen NGC654, NGC659, NGC663 und IC166.

Das Bild ist ein Seestar-Mosaik mit 420x10s = 70 Minuten Gesamt-Integrationszeit:

Aufnahmedaten:

Datum: 19.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 420x10s = 70 Minuten im Mosaik-Modus | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

Ein weiteres Seestar habe ich auf den Südhimmel ausgerichtet.

Der helle Mond stand zum Aufnahmezeitpunkt heute Morgen direkt unter dem M53 / NGC5024 Kugelsternhaufen im Sternbild Haar der Berenike (Coma Berenices).

Ich dachte, ich probiere es trotzdem. Es gab natürlich einen heftigen Gradienten und der Kontrast fehlt auch ein wenig.

Ich habe 454x10s Licht eingefangen und habe zusätzlich noch 237x10s Licht eines Astro-Kollegen verrechnet.

Aufnahmedaten:

Datum: 19.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S50 | Belichtung: 670x10s = 1,86 Stunden| gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS

Den "Scheinwerfer" am Himmel habe ich auch noch kurz abgelichtet.

Der Mond (76%, abnehmend) am 19.01.2025 um 04:22 Uhr MEZ:

Aufnahmedaten:

Datum: 19.01.2025

Teleskop: Seestar S50 | gestackt miit Autostakkert, Verwendungsrate 1% von 971 frames | bearbeitet mit PS



13.01.2025

Ein weiteres (Vollmond-) Testbild mit dem kleinen S30. Letzte Nacht (12./13.01.2025) habe ich den Zwerg mal im Mosaikmodus auf die M31 Andromeda-Galaxie gehalten.

Der S30-eigene Stack hatte einen hässlichen, abgedunkelten Rand um die Galaxie und ich musste tief in meine Trickkiste greifen um den Hintergrund einigermassen

homogen und doch nicht zu platt zu bekommen. Hier mein Ergebnis nach 839x10s = 2,33 Stunden im Mosaikmodus:

Aufnahmedaten:

Datum: 12./13.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 839x10s = 2,33 Stunden | bearbeitet mit PI und PS

Im Sonnensytem war ich auch noch ein wenig unterwegs. Leider war das Seeing grauslich und die Venus hätte es beinahe zerissen.

Ich habe versucht, den Fokus zu optimieren, was am zappelnden Blopp in der Firecapture-Vorschau gar nicht so einfach war.

Fazit: die Darstellung von Wolkenstruktur bleibt leider vorerst ein Traum.

Aufnahmedaten:

Datum: 12.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color und IDAS VW-1 Filter|gestackt mit Autostakkert, 1% von 1190 frames, bearbeitet mit RegiStax und PS

Der Jupiter stand höher am Himmel und war ein klein wenig stabiler:

Aufnahmedaten:

Datum: 12.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 1% von 4804 frames (nicht derotiert), bearbeitet mit RegiStax und PS

Zum Schluss habe ich mich dann noch am Mars versucht - der war auch extrem zappelig.

Zwischen den Verhältnissen vom Vortag lagen jedenfalls Welten - ich habe es dann einfach sein lassen.

Merke: bei der Planetenfotografie ist das Seeing DIE entscheidende Größe auf dem Weg zum vernünftigen Bild!



12.01.2025

Achja... CS-Strecke und fast Vollmond... Es bleibt ja noch Mond und Planetenfotografie, allerdings sind viele Mondkrater schon völlig überstrahlt.

Egal, CS ist CS und wir setzen den Spaziergang natürlich trotzdem fort! ;-)

Ich hatte bisher irgendwie nie so richtig die Gelegenheit, denn vom Standort meiner Sternwarte aus war die feine Dame bisher meist schlecht zu erreichen - oder nur zu Zeiten, wo ich im Büro sitze. Oder es war Wolke.

Jedenfalls hatte ich mir schon vor längerer Zeit mal das IDAS VW-1 Venus Wolkenfilter gekauft und konnte es endlich mal ausprobieren.

Ich hatte eine kurze Lücke zwischen Hausdach und Baum, die Venus stand schon recht tief im Südwesten und ich war ganz euphorisch, weil ich sie endlich erwischt habe.

Das Ergebnis ist aber eher mager. Der Planet wobbelte ganz schön in der Firecapture-Vorschau.

Außerdem stand er dummerweise direkt über dem Abgasrohr unserer Ölheizung, die bei den derzeit herrschenden Temperaturen natürlich des öfteren mal nachfeuert.

Von Wolkenstrukturen ist jedenfalls nichts zu sehen - vielleicht war ich auch gar nicht richtig im Fokus...

Ich bleibe dran...

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1376 frames, bearbeitet mit RegiStax und PS

Jupiter mit Mond Europa:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 1% von 1674 frames (nicht derotiert), bearbeitet mit RegiStax und PS

Mars:

Aufnahmedaten:

Datum: 12.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 1% von 5402 frames (nicht derotiert), 1,5fach-Drizzle|bearbeitet mit RegiStax und PS

Der Bursche hat leider ein paar Artefakte mitbekommen - ich habe im Registax wohl ein bisschen übertrieben oder zu wenig entrauscht...

Eine lange Mondwanderung habe ich auch unternommen und zumindest die dunkleren Gegenden besucht:

Mond - Krater Menelaus, Al-Bakri, Pinius, Ross, Maclear, Vitruvius und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color| gestackt mit Autostakkert, 10% von 634 frames|bearbeitet mit PS

Mond - Krater Schickard, Wargentin, Nasmyth, Phocylides, Schiller und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1008 frames|bearbeitet mit PS

Mond - Krater Flamsteed, Wichmann und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1023 frames|bearbeitet mit PS

Mond - Krater Reiner, Marius, Kepler, Encke und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1011 frames|bearbeitet mit PS

Mond - Krater Herodotus, Krater Aristarchus, Vallis Schröteri und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1020 frames| bearbeitet mit PS

Und weil bei mir immer ein Sehstern nebenbei läuft, hier der Störenfried (aktuell 95%, zunehmend) nochmal in der Totalen:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Seestar S50 | gestackt miit Autostakkert, Verwendungsrate 1% von 638 frames | bearbeitet mit PS

Auch das winzige Seestar S30 konnte ich erneut testen.

Hier eine Mosaikaufnahme des IC1805 Herznebels im Kassiopeia. Dafür, dass das Bild bei 95% Mond entstanden ist, bin ich einigermassen zurfrieden.

Ich kann aber jetzt schon sagen: der Sensor des Winzlings rauscht erheblich - das ist kein Vergleich zum S50.

Aufnahmedaten:

Datum: 11./12.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 859x10s = 2,39 Stunden mit Dual-Narrowband-Filter im Mosaik-Modus | bearbeitet mit PI und PS

Norden ist oben!



11.01.2025

Letzte Nacht war ausnahmweise mal durchgehend CS und schon nervt der helle Mond.

Deepsky sollte man bei dieser Ausleuchtung lieber sein lassen, also habe ich das C11 aufgesattelt und bin ein wenig über den Mond gewandert.

Wenn Du Deine Feinde nicht besiegen kannst, verbünde Dich mit ihnen. ;-)

Zuerst war das Alpental an der Reihe - mein Lieblings-Spot auf unserem Trabanten:


Mond - Krater Plato, Mondalpen, Alpental:

Aufnahmedaten:

Datum: 10.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1146 frames|bearbeitet mit PS

als nächstes die Nachbarschaft - die "Küste" des Mare Imbrium...


Mond - Mare Imbrium, Montes Jura und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 10.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1882 frames|bearbeitet mit PS

Krater Copernicus und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 10.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1028 frames|bearbeitet mit PS

Krater Gassendi und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 10.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1019 frames|bearbeitet mit PS

Krater Schiller, Longomontanus, Tycho und Umgebung:

Aufnahmedaten:

Datum: 10.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 1053 frames|bearbeitet mit PS

Der Jupiter stand ganz in der Nähe des Mondes.

Etwas Derotation hätte dem Bild evt. gut getan, ich habe das aber so lange nicht gemacht, dass ich vergessen haben, wie das geht. ;-)

Aufnahmedaten:

Datum: 10.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 1% von 6687 frames (nicht derotiert), bearbeitet mit RegiStax und PS


Und weil der Kollege aktuell recht günstig steht, habe ich den nächtlichen Spaziergang auf dem Mars beendet:

Aufnahmedaten:

Datum: 11.01.2025

Teleskop: Celestron C11| Kamera: ZWO ASI715MC Color|gestackt mit Autostakkert, 10% von 10073 frames (nicht derotiert), 1,5fach-Drizzle|bearbeitet mit RegiStax und PS

Es hat ein wenig gedauert, bis ich eine Minute mit wenig Luftunruhe gefunden hatte.

Das Bild ist in Autostakkert 1,5x gedrizzelt. Rechts neben dem Planeten ist ein nur wenige Pixel großer, heller Punkt zu sehen.

Vermutlich ist das ein Stacking- oder Schärfungsartefakt. Laut Stellarium war an der Position allerdings der Marsmond Deimos zu sehen.

Keine Ahnung, der hellere Phobos ist jedenfalls nicht auf dem Bild - also vermutlich ist es nur ein Artefakt oder Hotpixel.

Nach dieser Aktion war ich zwar zum Eisblock gefroren - aber ja: auch unser Sonnensystem macht Spaß!

Nebenbei habe ich das S30 noch ein wenig Licht auf dem Seelennebel IC1848 sammeln lassen.

Ich habe in 3 Mosaik- Sessions insgesamt 1211x10s = 3,36 Stunden Licht vom Seelennebel IC1848 im Kassiopeia eingefangen und die fertigen Stacks im APP verheiratet.

Durch die Verwendung des Dual-Narrowband-Filters war der Rotkanal sehr dominant (viel dominanter als beim S50 ! ) und ich habe den schon beim Strecken ordentlich heruntergeprügelt.

Aufnahmedaten:

Datum: 02.01., 04.01. und 10./11.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 1211x10s = 3,36 Stunden mit Dual-Narrowband-Filter im Mosaik-Modus | bearbeitet mit PI und PS



08.01.2025

Ein Besuch am Mond war heute drin - der steht aktuell bei 61%, zunehmend:

Aufnahmedaten:

Datum: 08.01.2025 | 18:36 Uhr MEZ

Teleskop: Seestar S50 | gestackt miit Autostakkert, Verwendungsrate 1% von 1075 frames | bearbeitet mit PS



07.01.2025

In den frühen Morgenstunden hat sich ein schöner Meteor zwischen den Wolken gezeigt:

Meteor - aufgenommen von meiner Meteorkamera (Sony Imx291 CMOS-Sensor) am 07.01.2025 um 02:36:12 Uhr MEZ.

Leider hat die Fireball-Detektion nur den ersten Teil erkannt:

Am Abend konnte ich bei Einsetzen der Dämmerung immerhin den Mond aufnehmen:

Der Mond (1. Viertel) bei Dämmerung am 07.01.2025.

Aufnahmedaten:

Datum: 07.01.2025 | 16:53 Uhr MEZ

Kamera: Canon R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 1/30 Sek.| Brennweite: 300mm |Blendenwert: 9,00 EV (f/22,6) | ISO: 320



04.01.2025

Gestern Abend gab es eine Wolkenlücke, die - mal wieder - viel kürzer als prognostiziert war.

Ich hatte mit dem S30 einen IC434 im Mosaik-Modus gestartet, musste aber nach 207x10s = 35 Minuten abbrechen weil Frau Holle die Schleusen geöffnet hat. :cursing:

Die Ränder waren noch extrem minderbelichtet, ich habe das weite Feld also ordentlich gecroppt und habe das Bild gewaltig entrauschen müssen.

Mal gucken - ich lege da demnächst mal etwas Licht obendrauf - momentan gibt's allerdings mal wieder Wolken... So wird das nichts mit dem Gerätetest..

Aufnahmedaten:

Datum: 03./04.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 207x10s = 35 Minuten mit dem Dual-Narrowband-Filter | bearbeitet mit PI und PS

Außerdem konnte ich in der Nacht weitere Kacheln für unser "Seestar-Orion-Mosaik/Widefield"-Gemeinschaftsprojekt im Astrotreff sammeln, hier der aktuelle Stand:





03.01.2025

Es war bereits dunkel und ich war noch im Büro - da kommt eine Kundin zur Tür rein und fragt "was ist denn das für ein helles Ding über dem Mond?" ;-)

Sie meinte die strahlend helle Venus und nachdem ich sie aufgeklärt hatte, habe dann einfach mal Freihand mein Handy in den Himmel gehalten:

Um 18 Uhr war Feierabend und ich bin über spiegelglatte Landstrassen die 20km nach Hause gedüst (natürlich mit der gebotenen Umsicht...) .

Meine erste Amtshandlung war dann: Canon schnappen und Mond mit Venus einfangen, bevor die Wolken wiederkommen. ;-)

Hier ein schneller Schnappschuss von gerade eben zwischen den Bäumen hindurch:

Aufnahmedaten:

Datum: 03.01.2025 | 18:37 Uhr MEZ

Kamera: Canon R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 2 Sek.| Brennweite: 200mm |Blendenwert: 5,38 EV (f/6,4) | ISO: 400

...und noch ein Bild mit "Zaungast Saturn" (Bildmitte über dem Baum) :

Aufnahmedaten:

Datum: 03.01.2025 | 18:39 Uhr MEZ

Kamera: Canon R7 mit Sigma 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv | Belichtung 15 Sek.| Brennweite: 24,0mm |Blendenwert: 5,38 EV (f/6,4) | ISO: 800



02.01.2025

Ein frohes Neues Jahr!

Ich wollte mal gucken, was das Profimaterial von Pferd (IC434) und Flamme (NGC2024) kann und habe einen SHO-Widefield-Datensatz von Telescope Live bearbeitet.

Ist mal was anderes...

Das aufnehmende Teleskop ist ein Takahashi FSQ-106ED mit einer QHY 600M Pro und steht im IC Astronomy Observatory in Oria, Almería in Spanien.

--> hier geht's zur vollen Auflösung (6157x7164 Pixel, 111 MB)

Aufnahmedaten:

Rohdaten / credits: Image processed by Jochen Vollstedt, original data from Telescope Live

Teleskop: Takahashi FSQ-106ED | Kamera QHY 600M Pro | 3x300s SII, 11x300s HA und 2x300s OIII = 80 Minuten| gestackt mit APP, bearbeitet mit PI und PS



Was soll ich sagen:  heute Früh um 4Uhr wurde es tatsächlich klar und ich habe das S30 für eine "First Light" mal vor die Tür geworfen.

Es war nur ein "Quick & Dirty" - Test. Ich habe das Framing (1.7 fach) / Mosaik benutzt und 480x10s Licht mit dem LP am IC1848 gesammelt.

Das ist nicht viel für die kleine Öffnung, aber mehr war leider nicht drin.

Zuerst wollte der Zwerg keinen Autofokus machen und hat deshalb keine Objekte gefunden. Ich bin dann in eine sternreiche Gegend geschwenkt

und habe das so oft wiederholt, bis es geklappt hat.

Das Handling ist genau so easy-peasy wie beim S50, was mir negativ auffällt, ist dass der Sensor im Vergleich zum S50 deutlich mehr rauscht.

So sieht das Mosaik nach 80 Minuten aus (jpg aus dem S30, herunterskaliert auf 1024px) :

...und hier eine ganz schnelle Bearbeitung des Rohstacks (BlurX, NoiseX, Pixinsight, Photoshop) :

Aufnahmedaten:

Datum: 02.01.2025

Teleskop: ZWO Seestar S30 | Belichtung: 480x10s = 80 Minuten mit dem Dual-Narrowband-Filter | bearbeitet mit PI und PS



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Da mich das "Astrofieber" gepackt hat, habe ich mich an einen Nachbau des AllSky-Kamera-Projektes von Thomas Jacquin gemacht. Auf seiner GitHub-Seite gibt es eine genaue Projektbeschreibung. Eine 125mm-Doppelmuffe (Sanitärrohr), 2 Muffenstopfen, eine Plexiglas-Kuppel, ein Raspberry Pi 4 und eine Kamera - fertig ist das Himmels-Observatorium. Der Raspberry fertigt über Nacht Bilder, Sternenspur-Aufnahmen (Star-Trails), Timelapse-Videos und Keogramme für die Bewölkungsanalyse an. Für die Star-Trail-Aufnahmen werden automatisch die Bilder analysiert und die Fotos mit Bewölkung werden entfernt. Am Ende der Nacht lädt ein Script dann die "Ausbeute" auf meinen Server hoch. Eine konfigurierbare web-Seite stellt der Autor ebenfalls auf GitHub zur Verfügung. Ich hoffe, dass es mir durch die Dauerbeobachtung des Himmels gelingt, zum Beispiel Bilder von Sternschnuppen "einzufangen".

Durch einen Klick auf den Button gelangt Ihr zu einem Live-Bild meines "Observatoriums"

Allsky-Livebild

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