Der Sternenblog - Beitragsarchiv März 2025
29.03.2025
Grrr... heute ist bei mir irgendwie "Epic fail day"... Ich dachte mir, dass ich zur Feier des Sofi-Ereignisses mal meinen Fraunhofer-Refraktor aufrödele.
Das letzte Mal habe ich den glaube ich vor einem Jahr benutzt - ich dachte, dass es evt. ganz cool wäre den Schatten "im Zoom" zu fotografieren.
Es fing schon damit an, dass der Astro-Laptop mich über eine Stunde lang mit Zwangsupdates beglückt hat.
Das kommt davon, wenn man ständig nur mit Smarties unterwegs ist und das Teil dadurch nur selten am Netz ist. Dann der Fokus - irgend ein Depp hatte eines der "little black things" aus dem nicht unkomplexen, aus ca. 30 Distanzhülsen bestehenden imagetrain anderweitig gebrauchen können und nicht wieder zurückgeschraubt. Dann: der Sensor meiner ASI183MM voller Dust-Donut verursachender Staubkörner, da habe ich einen Liter "Optical Wonder" dran verbraten. Zum Glück habe ich früh angefangen, 10 Minuten vor Eintritt des Mondschattens in die Sonnenschiebe war ich endlich schussbereit.
Natürlich musste ich meine kompletten HA-Skills neu erlernen (Quark Etalon einstellen, Fokus, Gain und Belichtungszeit finden) und den Fokus zu finden war trotz Sonnenschutzblende für den Laptop ein Krampf. Das Seeing war auch bescheiden und ständig kam eine Wolke ins Bild.
Nebenbei wollte ich dann noch ein Seestar abstellen und habe versucht, die Sonne zu finden. Automatisch: keine Chance. Dafür aber jede Menge App-Abstürze: "failed to get stream", usw. In meiner Verzweiflung habe ich ein zweites Seestar rausgestellt - da war es das gleiche. Ich habe dann versucht die Sonne mit den Seestar manuell zu finden - das ist mir nicht gelungen.
Weil ich ja nebenbei das große Gerödel beaufsichtigen musste (hier war inzwischen Firecapture abgeschmiert und er Laptop musste neu gestartet werden), habe ich meine Frau zur händischen Sonnensuche am Seestar abkommandiert - die hat aber auch nichts gefunden. Nach der 10. Kompasskalibrierung ging es dann - zum Glück. Als ich dann wieder im Arbeitszimmer war, habe ich mich erschöpft in den Schreibtischstuhl fallen lassen und dabei auch noch das S30 umgeschmissen....
Es gibt so Tage, da sollte man einfach im Bett bleiben.
Ein Seestar-Einzelframe:
Und ein paar HA-Schnappschüsse.
Autostakkert hat im Surface-Modus irgendwie Probleme mit dem Stacken und baut komische Stufen in die Bilder ein.
Das Seeing war aber auch wirklich besch...eiden und es ist schwierig einen "Image-Anchor" und/oder Alignment-Points zu definieren.
Ich habe daher erstmal ein paar Einzelframes verarbeitet. Der etwas dunklere Bereich im Bild kommt von den fehlenden Sonnenflats - ich hatte einfach keine Lust mehr gegen die Technik zu kämpfen und habe sie für heute gewinnen lassen!
Am Abend konnte ich dann meiner mittlerweile gewohnte Routine fröhnen: Orion-Kacheln sammeln und mit dem S30 den Spaghetti-Stack ergänzen.
28.03.2025
Heute Abend habe ich weiter Lich für unser Orion-Gemeinschaftsprojekt und für den Spaghetti-Nebel gesammelt.
Leider zog es sich schon um kurz vor 21Uhr zu, aber ein paar Photonen konnte ich einfangen.
25.03.2025
Letzte Nacht gab es ein besonderes Spektakel am Himmel zu sehen - eine Falcon 9 Rakete von Elon Musk (Mission NROL69) :
Hier die Aufnahmen meiner Himmelskameras:
Allsky:
Meteorkamera:
24.03.2025
Zurück aus dem (Kurz-)Urlaub. Wir haben ein paar Nächte in den Bergen Nordgriechenlands (in der Nähe von Sidirokastro) verbracht und das Seestar S30 durfte mit.
Das Gerät hat wirklich ein prima "Packmass" - es nimmt im Reisegepäck nicht mehr Platz ein als eine DSLR.
Direkt an unserer Unterkunft gab es eine kleine Bergwiese, auf der konnte ich in 6 klaren Nächten weiter an meinem
Langzeitprojekt Sh2-240 "Spaghett-Nebel" sammeln.
Leider ist auch hier irgendwann im Laufe der Nacht ein Baum ins Bild gesprungen, der Mond war außerdem recht hell... irgendwas ist ja immer...
Ich habe alle (!) Lightframes händisch selektiert, denn der AstroPixelProcessor kann keine leider Bäume aussortieren.
Die "Verwendungsrate" habe ich schließlich auf 2099 brauchbare frames zusammengedampft.
Zusammen mit meinem bisher gesammelten Material sind das jetzt 4065x10s = 11,29 Stunden Gesamt-Integrationszeit.
Ich habe natürlich nicht erwartet, dass da bereits ein hübsches Bild bei herauskommt, aber immerhin - das Rauschen wird langsam weniger:
Das Bild ist bearbeitungstechnisch natürlich totgeprügelt - alle Regler auf 100 !
Da werde ich noch ordentlich sammeln müssen.
Mein sportlicher Ehrgeiz ist jedenfalls geweckt - schön, mal wieder einen "weißen Wal" zu haben, der bezwungen werden will.
Von unserem einsamen Standort in den Bergen haben wir mit dem Mietwagen Tagesausflüge unternommen und in Thessaloniki haben wir
eine Kunstinstallation mit "Astro-Bezug" entdeckt: den "Moon on the Shore" von Pavlos Vasiliadis. Die Skulptur ist Nachts beleuchtet:
Ich bin zwar gerade erst aus dem Flieger gestolpert, aber da es hier zuhause zumindest in der ersten Nachthälfte CS gab,
habe ich an meinen Langzeitprojekten weitergearbeitet - Carpe Noctem!
Ich habe weitere Kacheln für unser Orion Gemeinschaftsprojekt und auch für den Sh2-240 mehr Licht sammeln können.
Außerdem habe ich mich mit dem Astrotreff ODM 03/2025 beschäftigt - das ist dieses Mal der planetarische Nebel PuWe (Purgathofer und Weinberger) 1.
Der PN PuWe1 ist äüßerst schwach, die Nuss dürfte nicht so einfach zu knacken sein.
Hut ab vor allen, die den PN visuell einfangen konnten - als "nicht Visueller" sprengt das meine Vorstellungskraft.
Mein Himmel ist ziemlich dunkel und ich habe gestern Nacht mal meinen "rasenden 6" RASA" (dasOrigin) mit seinen f/2.2 draufgehalten.
Satte 1629x10s = 4,5 Stunden Licht habe ich eingefangen und man sieht... fast nix. (zum Vergleich: JnEr1 nach 3,38Stunden)
Erst wenn man beim Strecken alle Regler auf 100 dreht, zeigt sich ein extrem schwaches "etwas":
Leider zeigen sich bei dieser starken Streckung auch wieder diese konzentrischen Ringe, die laut Hersteller-Support eigentlich mit einem neu erstellen
Set Darkframes kompensiert werden sollten ... aber das ist eine andere Geschichte und die gehört nicht zum ODM.
Mal gucken... jetzt habe ich ja damit angefangen - da muss ich wohl weiter Photonen sammeln.
11.03.2025
Gestern Abend gab es wieder "so eine Art CS". Den ganzen Tag war der Himmel schon dunstig und in der Nacht wurde es nicht besser.
Trotzdem habe ich das Origin vor die Tür geworfen und habe 1540 10-Sekunden Bilder vom NGC7129 Reflexionsnebel im Kepheus aufgenommen.
Als ich abgebaut habe, herrschte bereits wieder dichter Nebel.
Ich habe dann wegen der schlechten Bedingungen im APP großzügig eine Verwendungsrate von 85% eingestellt, die Gesamt-Integrationszeit beträgt also 1309x10s = 3,64 Stunden.
Links unten im Bild ist der Offene Sternhaufen NGC7142 zu sehen.
Aufnahmedaten:
Datum: 10./11.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1306x10s = 3,64 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS
10.03.2025
Die Bedingungen in der letzten Nacht waren mies - Saharastaub und Hochnebel und Mond haben für einen reichlich dunstigen Himmel gesorgt - der Staub war heute Morgen deutlich auf den Windschutzscheiben der Autos zu sehen. Trotzdem habe ich das Origin in den Himmel gehalten. Ich habe die ganze Nacht lang auf dem IC5146 "Kokon-Nebel" im Schwan belichtet. 2617x10s = 7,26 Stunden Licht habe ich aus der himmlischen Brühe gezogen und das ganze hat 33,1GB an Rohdaten produziert.
Trotzdem - so richtig viel ist aufgrund der "widrigen Umstände" nicht herausgekommen. Die längliche Dunkelwolke Barnard 168, an deren Ende der Nebel liegt, ist leider nur ansatzweise zu erkennen.Im Inneren des Nebels ist der Offene Sternhaufen Collinder 470 eingebettet.
Aufnahmedaten:
Datum: 09./10.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 2617x10s = 7,26 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS
09.03.2025
Schon wieder ist der Himmel klar!
Letzte Nacht habe ich zunächst Caldwell 15 aka NGC6826 besucht - das ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Schwan.
Belichtet habe ich 1253x10s = 3,48 Stunden. Der Mond nervt schon ziemlich, das ist aber ja fast immer so, wenn CS angesagt ist. ;)
Aufnahmedaten:
Datum: 08./09.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1253x10s = 3,48 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS
Dann bin ich auf den IC1795 "Fischkopf-Nebel" im Sternbild Kassiopeia gewechselt. Für das Bild habe ich 971x10s = 2,7 Stunden belichtet:
Aufnahmedaten:
Datum: 08./09.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 971x10s = 2,7 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS
08.03.2025
Als erstes habe ich letzte Nacht mit dem Origin am LDN1622 "Boogeyman" im weiterbelichtet - die 2. Nacht mit dem Origin.
Leider hat der Mond da ordentlich mit reingespielt und das Ergebnis hat mich immer noch nicht geflasht.
Zufällig hatte ich noch ein paar frames vom Seestar auf der Platte (2036x10s=5,66 Stunden) und ein paar Ha-Daten von meinem Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet (1006x20s= 5,59Stunden mit 12nm Hα-Filter vor der OSC (ASI294MC Pro))
hatte ich auch noch. Ich habe das alles in einen großen Topf geworfen (APP), gut umgerührt und bei kleiner Flamme köcheln lassen.
Smartie meets real telescope - die Kombi hat jetzt eine Gesamt-Integrationszeit von 3268x10s RGB (Seestar) plus 1006x20s Hα (APO) = 14,66 Stunden.
Ob diese Kombiniererei auch sinnvoll ist, sei mal dahingestellt - ich wollte einfach nicht bis zum nächsten Winter warten und habe das einfach mal ausprobiert.
Aufnahmedaten:
Datum:
Origin: 06.03. und 07.03. 2025 | Seestar: 11./12.10.2024| Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet mit ASI294MC Pro mit 12nm Hα: 28.02.2022
Teleskope:
Celestron Origin RASA | Belichtung 1232x10s = 3,42 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter
ZWO Seestar S50 | Belichtung: 2036x10s = 5,66 Stunden mit Dual-Narrowband-Filter
Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera ZWO ASI294MC Pro |Temp: -10°C |Belichtung: 1006x20s= 5,59Stunden mit Omegon 12nm Hα-Filter
Nach dem Boogeyman habe ich dann noch eine weitere Untat bei Mondschein begangen.
Ich habe 2161x10s = 6 Stunden auf den vdB152 (aus dem Katalog von Sidney van den Bergh, Kanadischer Astronom) im Kepheus belichtet.
Ja, ich weiss - zu wenig Licht und zuviel Mond für die Sockenpuppe - hat trotzdem Spaß gemacht...
Aufnahmedaten:
Datum: 07./08.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 2161x10s = 6 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS
Meinen "Lückenfüller" von letzter Nach konnte ich auch noch fortführen.
An der NGC6946 / Arp29 "Fireworks-Galaxy" im Sternbild Cepheus an der Grenze zum Schwan habe ich jetzt in 2 Nächten 757x10s = 2,1 Stunden Licht gesammelt:
Aufnahmedaten:
Datum: 07.03. und 08.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 757x10s = 2,1 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP | bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Die Seesterne haben fleissig weiter Licht am Orion-Projekt (S50) und am Sh2-240 (S30) gesammelt.
07.03.2025
Mein erster Besuch der Nacht galt dem LDN1622 "Boogeyman". Viel ist nicht dabei herausgekommen, denn der Mond scheint hell und mein Sichtslot auf den Orion ist kurz.
Und ja.. es ist Galaxienzeit!
Die erste von mir besuchte Galaxie war die eher unscheinbare NGC3115 im Sternbild Sextant. Belichtet habe ich 202x10s = 34 Minuten:
Aufnahmedaten:
Datum: 06./07.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 202x10s = 34 Minuten mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Dann war die M64 / NGC4826 "Black Eye Galaxy" im Sternbild "Haar der Berenike" an der Reihe.
Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 674x10s = 1,87 Stunden.
Aufnahmedaten:
Datum: 07.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 674x10s =1,87 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | bearbeitet mit PI und PS
Als nächtes war dann die M104 / NGC4594 "Sombrero-Galaxie" im Sternbild Jungfrau an der Reihe. Gesamt-Integrationszeit: 450x10s=75 Minuten.
Aufnahmedaten:
Datum: 07.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 450x10s =75 Minuten mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
...und die vierte Station meiner kleinen Galaxientour: die M95 / NGC3351 im Sternbild Löwe.
Belichtet habe ich 540x10s = 90 Minuten.
Aufnahmedaten:
Datum: 07.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 540x10s = 90 Minuten mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | bearbeitet mit PI und PS
Norden ist oben!
Ich habe in der Nacht auch noch ein wenig an der NGC6946 / Arp29 "Fireworks-Galaxy" belichtet - allerdings nur als Lückenfüller, das Objekt braucht noch deutlich mehr Licht.
Meine S50 Seesterne haben weiter Licht am Orion-Gemeinschaftsprojekt gesammelt und das S30 habe ich auf den Sphagetti-Nebel abgestellt.
Roboscope-Spezialeinheit meldet Einsatzbereitschaft:
06.03.2025
Letzte Nacht habe ich meine Aufnahmesession mit dem NGC7538 (= Sh2-158, Minkowski 1-102) aka "Nördlicher Lagunennebel" im Kepheus begonnen.
Es handelt sich um einen Offenen Sternhaufen mit umgebenden Emissionsnebel. Das Objekt habe ich vorher schon zweimal besucht: mit dem C11 und mit dem Seestar.
Insgesamt habe ich 525x10s = 1,46 Stunden belichtet. Im Bildfeld ist u.a. der Emissionsnebel Sh2-159 zu sehen:
Aufnahmedaten:
Datum: 05.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 525x10s = 1,46 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | bearbeitet mit PI und PS
crop:
Das 2. Objekt der Nacht: die NGC4244 "Silver Needle Galaxy" im Sternbild Canes Venatici (Jagdhunde).
Die Gesamtintegrationszeit beträgt 377x10s = 63 Minuten.
Aufnahmedaten:
Datum: 05.03.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 377x10s = 63 Minuten mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
Den Rest der Nacht habe ich mich - trotz Mond - am Dunkelnebel Barnard 174 / LDN1164 / LDN1165 im Kepheus versucht.
Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 1986x10s = 5,52 Stunden:
Aufnahmedaten:
Datum: 05./06.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1986x10s = 5,52 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
05.03.2025
Ein schöner Meteor hat sich heute am Himmel gezeigt:
05.03.2025 | 00:27:37 Uhr MEZ
04.03.2025
Mein erstes Objekt der letzten Nacht war der NGC2174 "Monkey Head Nebula" aka "Affenkopfnebel" im Sternbild Orion.
Bei dieser Aufnahme kam zum ersten Mal der "Player One Anti-Halo UV/IR-Cut"-Filter in der 2" Variante zum Einsatz.
Die Gesamt-Integrationszeit beträgt 826x10s = 2,29 Stunden.
Aufnahmedaten:
Datum: 03.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 826x10s = 2,29 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
Ich wollte dann als nächtes den Planetary Jones-Emberson 1 aufnehmen, der stand aber für die azimutale Montierung des Origin noch zu hoch am Himmel.
Während ich darauf gewartet habe, dass der PN den Zenit verlässt, bin ich mal spaßeshalber auf den PN NGC2392 "Eskimo Nebel" im Sternbild Zwillinge geschwenkt.
Für 6" ist das Teil viel zu winzig, aber es ging irgendwie doch. Die Originalauflösung des crops beträgt 476x319 Pixel, ich habe das Bild auf 1024 Pixel Breite hochskaliert.
Die Sternhalos der hellen Sterne HD59087 und HD59333 sahen trotz des verwendeten "Player One Anti-Halo UV/IR-Cut"-Filters bei dem "Zoom" grauslich aus, die habe ich aus ästhetischen Gründen mit "Starspike Pro" kosmetisch behandelt.
Belichtet habe ich 347x10s = 58 Minuten.
Aufnahmedaten:
Datum: 03.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 347x10s = 58 Minuten mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
Schließlich war es dann soweit und ich konnte mit der Belichtung des Planetary Jones-Emberson 1 (JnEr1 / VV47) im Sternbild Luchs beginnen.
Es war nicht mein erster Besuch bei diesem Objekt - ich war da mit meinem C11 schonmal auf Stippvisite.
1217x10s = 3,38 Stunden Lich konnte ich von diesem Objekt sammeln:
Aufnahmedaten:
Datum: 03./04.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 1217x10s = 3,38 Stunden mit Player One Anti-Halo UV/IR-Cut-Filter | gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
03.03.2025
Heute Abend konnte ich am "Katzenauge" weiterbelichten.
In 5 Nächten habe ich dem Himmel ein Bild des äußerst schwachen PNs NGC6543 (aka "Cat's Eye Nebula" oder "Katzenaugen-Nebel") im Sternbild Drache abgetrotzt.
Bei 10s/frame ist der Kern schon ausgebrannt, eine viel kürzere Einzelbelichtung wäre hier wohl sinnvoll.
Insgesamt konnte ich 4814x10s = 13,38 Stunden Licht einfangen. Das ist relativ viel, zaubern kann die RASA-Optik also auch nicht.
Aufnahmedaten:
Datum: 19.02., 22.02., 23.02., 02.03. und 03.03. 2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 4814x10s = 13,38 Stunden| gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
02.03.2025
Gegen 22Uhr haben sich heute die Wolken verzogen und ich habe die Gelegenheit genutzt und habe noch das Origin nochmal auf das ODM 3/2025 gehalten:
die Galaxie NGC2903 im Sternbild Löwe. Leider war nach 238x10s = 40 Minuten Schluss - da schob sich eine Baumreihe ins Bild.
Aufnahmedaten:
Datum: 02.03.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 238x10s = 40 Minuten| gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
Ich habe dann noch ein wenig weiter am NGC6543 belichtet - mal sehn, was daraus wird...
01.03.2025
Als heute Morgen der Kaffee durchlief und mich ein Sternenhimmel anblinzelte, habe ich das Origin kurz in den Sonnenaufgang gehalten.
Das ist wirklich kein großer Aufwand - Tubus und Montierung sitzen bei mir dauerhaft auf dem Stativ. Raustragen, Stativ leveln, einsschalten.
Bevor die frames zu hell wurden und die Aufnahme abgebrochen wurde, konnte ich 50x10s = 10 Minuten Licht von der NGC4631 Walgalaxie im Sternbild Jagdhunde einsammeln.
Kein Weltmeister-Bild aber erstaunlich, was f/2.2 so leisten kann...
Aufnahmedaten:
Datum: 01.03.2025
Teleskop: Celestron Origin RASA | Belichtung 50x10s = 10 Minuten| gestackt mit APP| bearbeitet mit PI und PS
























































